Oberbeck-Ansage: Hildesheimer Trainerseminar 2022 wieder im Juni

Der Handball-Verband Niedersachsen und Eintracht Hildesheim werden für das Jahr 2022 voraussichtlich wieder für den Monat Juni zum Hildesheimer Trainerseminar einladen. Das deutete Gerald Oberbeck von der Eintracht am Sonntag zum Abschluss des 21. Seminars in der Domstadt an. „Wir werden voraussichtlich in etwa vier Wochen den Termin veröffentlichen können.“ Das Fazit der 21. Auflage des Seminars fällt derweil positiv aus; bei Teilnehmern und Referenten.

Klaus Feldmann. - Foto: Schlotmann

Teilnehmerin Anna Helmer von den Handballfreunden Flensburg-Munkbrarup hatte von der Veranstaltung neue Inhalte erwartet, den Austausch von Trainern untereinander („Dafür hätte ich mir etwas mehr Raum gewünscht“) - und „den Handball wieder leben zu sehen.“ Ihr Gesamtfazit: „Ich bin total positiv beeindruckt von der Veranstaltung. Ich freue mich, wenn ich wiederkommen darf.“

Volker Schneemelcher von der Handball-Region Südost-Niedersachsen: „Das Seminar ist immer wieder ein Highlight. Ich kann eine Menge mitnehmen.“

Zu den Referenten des 21. Hildesheimer-Trainerseminars zählten neben Carlos Ortega (TSV Hannover-Burgdorf, Spanische 5:1 Deckung) und Matthias Kornes (Ballgewinn.de, Spieltraining mit C-Jugendlichen, Training mit E-Jugendlichen), Klaus Feldmann (handball-akademie.de, Mitte, aber nicht mittelmäßig) und Marco Stange (Handballverband Westfalen, Torwarttraining) auch zwei ehemalige Landestrainer des Handball-Verbandes Niedersachsen: Christian Hungerecker (Stiftung Universität Hildesheim, Hey Trainer, kannst du auch Coach?) und Klaus-Dieter Petersen (TSV Altenholz und Deutscher Handballbund, Kooperation in der und Angriff gegen die 5:1-Deckung) sprachen von einer hochkarätigen Veranstaltung. Hungerecker: „Ich freue mich, mich in die Liste der Referenten einreihen zu dürfen.“ Klaus-Dieter Petersen: „Vielleicht sitzen inzwischen ja die ersten Talente, die man hier mal betreut hat, auf der Trainerbank.“

HVN und Eintracht werden voraussichtlich auch nach 2022 zu Fortbildungen zur Verlängerung der Trainer-B- beziehungsweise Trainer-C-Lizenz nach Hildesheim einladen. Das deutete Gerald Oberbeck von der Eintracht bereits Samstag in der Domstadt an.

Oberbeck sprach über die Philosophie der Traditionsveranstaltung, die er vor über 20 Jahren mit Volker Uecker, dem damaligen Bildungsreferenten des Handball-Verbandes Niedersachsen, entwickelt hatte. Er, Oberbeck, und Volker Uecker seien sich einig gewesen, „dass es zu wenige Seminare für Trainer gibt, vor allem qualitativ hochwertige Seminare.“

Handball-Verband Niedersachsen und Eintracht Hildesheim hätten von Beginn an Wert darauf gelegt, dass den Teilnehmern verschiedene Module angeboten werden. „Vom Kinder- bis zum Leistungshandball. Jeder Trainer, der zu uns kommt, soll nach Hause fahren, und etwas mitnehmen können.“

Die Referentenliste der vergangenen Jahre habe sich durchaus sehen lassen können. Unter anderem Junioren-Nationaltrainer Martin Heuberger, der ehemaligen Frauen-Nationaltrainer Heine Jensen und mindestens ein Bundesliga-Trainer pro Seminar hätten bereits ihre Visitenkarten in Hildesheim hinterlassen. Oberbeck erinnert an Bob Hanning, Jörn-Uwe Lommel, Volker Mudrow, Frank Carstens „und Carlos Ortega in diesem Jahr.“

Ans Aufhören im Engagement um das Seminar denke Gerald Obebeck noch lange nicht. Von den Namen der Referenten, die der Hildesheimer gerne bei dem Seminar sehen wolle, fehlten ihm noch zwei in der Liste. Welche, verrät er nicht: „Also wird es voraussichtlich im Jahr 2022 und im Jahr 2023 Seminare geben.“

HVN-Geschäftsführer Markus Ernst während der Eröffnung am Freitag: „Wir haben uns in den vergangenen Wochen mindestens einmal wöchentlich ausgetauscht, um den Plan den aktuellen Inzidenzen immer wieder anzupassen.“ Jan Friedrich: „Wir freuen uns, dass wir jetzt wieder starten können; nach dieser langen Pause.“

Der Bildungsreferent spricht von knapp 140 Teilnehmern, die sich zu dem Seminar angemeldet hatten.