Ober- und Verbandsligen der Frauen und der Männer: Vereine sprechen über Modi

Mitglieder des Spielausschusses des Handball-Verbandes Niedersachsen erörterten am Samstag mit Vertretern der Oberligen der Frauen und der Männer sowie denen der Verbandsligen der Männer mögliche Modelle des Spielbetriebes in der Spielzeit 2021/2022. Bis Mittwoch haben die Vereine noch Zeit, sich für jeweils eins der vorgestellten Modelle auszusprechen. Vizepräsident Jens Schoof: „Wir werden dann im Spielausschuss die Ergebnisse der Umfrage beraten – und dem Präsidium zur Entscheidung vorlegen.“ Die nächste Präsidiumssitzung ist für den 23. Juni geplant.

Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof. - Archivbild Schlotmann

Für die Saison 2021/2022 der Oberliga der Männer plant der HVN-Spielausschuss mit 27 Mannschaften. Neben einem Regel-Spielbetrieb in zwei Staffeln mit 13 beziehungsweise 14 Mannschaften ist laut Schoof für die Spieltechniker durchaus ein Spielmodell mit Vor-, Meister- und Abstiegsrunden denkbar. Die Vor- müssten als Einfachrunden in drei Staffeln (Nord, West und Süd) ausgetragen werden. Die jeweils drei Erstplatzieren würden sich für die Meisterrunde qualifizieren, die restlichen Mannschaften in zwei Staffeln die Abstiegsrunde austragen. Jens Schoof: „Die Wertung der Ergebnisse der Vorrunde werden in die Meister- beziehungsweise in die Abstiegsrunde mitgenommen.“  

Die Spielmodelle der Oberliga der Frauen (26 Mannschaften) und der Verbandliga der Männer (29) ähneln denen der Oberliga der Männer. Schoof: „Im Modell mit Meisterschafts- und Abstiegsrunden würden wir in der Oberliga der Frauen auch die Vorrunde mit Hin- und Rückspiel austragen lassen. In der Verbandsliga der Männer wären in einer weiteren Alternative auch vier Vorrundenstaffeln denkbar. Dann würden sich die jeweils Erstplatzierten für die Meisterrunde qualifizieren.“

Für welche Modelle sich die Vereinsvertreter abschließend aussprechen, ist offen. Das Gros äußerte sich im Beisein von HVN-Präsident Stefan Hüdepohl und HV-Geschäftsführer Markus Ernst positiv über das Ansinnen des Verbandes, die Vereine der Ober- und Verbandsligen in die Saisonvorbereitung einzubinden.

Die Mannschaften der Landesligen und Landesklassen des Handball-Verbandes Niedersachsen sollen laut Schoof am Montag über die Geschäftsstelle über das geplante Vorgehen informiert.