Männliche Jugend gewinnt dritten Platz beim Deutschland-Cup

Die Auswahlmannschaft M2005 des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) gewann durch einen starken Zusammenhalt die Bronzemedaille im Deutschland-Cup. Das Turnier fand vom Dienstag bis Donnerstag, den 12. bis 14. April traditionell in Berlin statt.

Das Team Niedersachsen feiert den Sieg gegen den HV Niederrhein. - Foto: Zehrfeld

„Das war eine starke Teamleistung der Mannschaft, welche von einer guten Abwehr über das ganze Turnier profitieren konnte“, kommentiert Christine Witte, Landestrainerin beim Handball-Verband Niedersachsen, die Leistung ihrer Mannschaft. Neben der überzeugenden Leistung der Spieler hebt die Landestrainerin ebenfalls die Leistung ihrer Trainer-Kollegen Stephan Lux und Thomas Cordes hervor. „Durch Verletzungen und Corona-Fälle hatten wir ein paar Ausfälle, welche wir sehr gut kompensieren konnten.“

Oft zeigt sich: Das erste Spiel in einem solchen Turnier ist das Schwerste. In einem fehlerlastigen Spiel sollte sich dies zwar bewahrheiten, die Konzentration reichte dennoch für ein 24:22 Erfolg gegen den Handball-Verband Brandenburg aus. Die Startschwierigkeiten konnten in der darauffolgenden Partie gegen den Handball-Verband Sachsen-Anhalt überwunden werden. Eine gute Leistung führte zum 22:19 Sieg im zweiten Gruppenspiel. Mit zwei Siegen auf dem Konto traf man gestärkt im letzten Gruppenspiel auf den späteren Turniersieger und Favoriten Baden-Württemberg. Das Team konnte den körperlich überlegenden Gegner lange Zeit gut Paroli bieten, die Bemühungen reichten jedoch nicht aus. Am Ende mussten sich die jungen Niedersachsen mit 19:25 geschlagen geben. 

Der zweite Turniertag startete mit einem Handball-Krimi. Ein konstanter Schlagabtausch mit dem Handball-Verband Mittelrhein im Viertelfinale gipfelte in einem 21:21 kurz vor Schluss. Die HVN-Auswahlspieler bewiesen dabei starke Nerven und erzielten, parallel zum Schlusssignal, den Siegtreffer zum 22:21. Das Selbstbewusstsein der Mannschaft wurde immer größer, auch das Halbfinal-Los gegen den Gastgeber aus Berlin änderte daran nichts. Das bewiesen die Niedersachsen prompt und erkämpften eine drei Tore Führung. Vor allem durch eine herausragende Torwartleistung fanden die Gastgeber jedoch zurück ins Spiel. Zum Schluss reichten die erzielten Tore der HVN-Auswahl einfach nicht aus und der Gastgeber zog mit einem 16:18 ins Finale ein.

Am letzten Turniertag wollte sich die Mannschaft für die gute Turnierleistung selbst belohnen. Im HVN-Duell um den dritten Platz gegen den Handball-Verband Niederrhein zeigte sich erneut die Moral der Spieler, welche durch einen deutlichen 28:18 Erfolg zur Bronzemedaille führte. „Die gesamte Mannschaft kann sehr stolz auf sich sein“, lobt Witte die Niedersachsenauswahl. Durch einen starken Zusammenhalt konnte in jeder Partie ein anderer Spieler auftrumpfen. Dies führte auch zur All-Star Nominierung von Elias Opitz (SV Stöckheim), für seine Performance im Spiel um Platz drei.