Handball-WM: Hauptrundenauftakt für DHB-Auswahl gegen Spanien

Deutschlands Handballer unterlagen im letzten Gruppenspiel der Handball-WM in Ägypten mit 28:29 (14:15) der Vertretung Ungarns. Die Deutschen ziehen jetzt mit zwei Pluspunkten in die Hauptrunde ein. Am Donnerstag, 21. Januar, 20.30 Uhr, trifft die DHB-Auswahl auf Spanien. Weitere Gegner in der Hauptrunde sind Polen und Brasilien. Komplettiert wird die Hauptrundengruppe durch die Vorrundengegner der Deutschen, neben Ungarn auch Uruguay.

Fabian Böhm ging gegen Ungarns Mittelblock auf die Lücke. - Foto Sascha Klahn / DHB

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  • Prime-Time: Anpfiff jeweils um 20.30 Uhr
  • Begegnung gegen Spanien „Schlüsselspiel“

„Das Spiel gegen Spanien wird das Schlüsselspiel um den Einzug ins Viertelfinale“, prophezeite ZDF-Experte Sven Sören Christophersen, Sportlicher Leiter der „Recken“ des niedersächsischen Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf am Dienstagabend. Auf Spanien trifft Deutschland am Donnerstag, 21. Januar, auf Brasilien am Samstag, 23. Januar, und auf Polen am Montag, 25. Januar. Anpfiff ist jeweils um 20.30 Uhr. Die Tore und Punkte aus den Spielen gegen Ungarn (28:29, 0:2) und Uruguay (43:14, 2:0) nehmen die Deutschen mit in die Hauptrunde.

Zwei Spiele werden vom ZDF übertragen, eines von der ARD.  

„In den ersten 20 Minuten kamen wir nur schwer ins Spiel. Leistung und Moral der Mannschaft waren sehr gut. Schade, dass es nicht gereicht hat“, bedauerte Bundestrainer Alfred Gislason nach dem Spiel gegen Ungarn am Dienstag. 

Nur einmal – beim 4:3 durch Philip Weber (6.) - konnte das deutsche Team im ersten Durchgang in Führung gehen. Nach zwölf Minuten war das Spiel auf Augenhöhe dann zunächst beendet. Ungarn nutzte eine doppelte Überzahl zum 5:7 (13.) und baute durch überlegenes Kreisläuferspiel und gute Würfe aus dem Rückraum sogar auf vier Zähler zum 6:10 (17.) aus.

„Der Zugriff der Abwehr ist nicht ausreichend“, forderte Alfred Gislason mehr Aggressivität in einer Auszeit. Seine Sieben biss sich in den Schlussminuten zurück ins Spiel. Johannes Bitter glänzte dabei mit einigen wichtigen Rettungstaten. Julius Kühn und Fabian Böhm erzielten in den letzten 60 Sekunden den 14:15 Anschluss zur Pause. 

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich die Partie mit zunehmender Spieldauer zu einem Krimi mit wechselnden Führungen. Ungarn kam mehrfach um zwei Zähler in Front, aber auch Deutschland beim 23:22 (50.) durch den glänzend aufgelegten Paul Drux verrichtete Führungsarbeit. Nach dem 28:28 von Patrick Groetzki, hatten die Ungarn noch 40 Sekunden für den letzten Angriff. Mate Lekai, der Regisseur der Magyaren, setzte den Siegtreffer 10 Sekunden vor der Schlusssirene.