2021 – Schlüsselübergabe in der Maschstraße 20

Nach 38-jähriger Tätigkeit beim Handball-Verband Niedersachsen (HVN) übergibt Gerald Glöde die Geschäftsführung an seinen Nachfolger Markus Ernst.

Nach 38 Jahren übergibt Gerald Glöde seinen Schlüssen an Markus Ernst. - Foto: Zehrfeld

Während seiner Amtszeit entwickelte Glöde einen der größten Landesverbände des Deutschen Handballbundes von einem Zwei-Mann-Betrieb zu einem fast mittelständischen Unternehmen. Dabei ist die Zahl der Mitglieder zwar geringer als vor 38 Jahren, nicht aber das Aufgabenspektrum, das von der Geschäftsstelle bearbeitet wird. Wurde Glöde 1983 noch von zwei Teilzeitkräften unterstützt, sind es acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zwei Freiwilligendienstleistende, die sich tagtäglich der Verbandsarbeit widmen. 

Bereits seit dem 1. Oktober 2020 wurde der Diplom-Sportökonom Markus Ernst, der zuvor als Leiter Kommunikation bei der TSV Hannover-Burgdorf tätig war, als Nachfolger von Gerald Glöde in das vielseitige Tätigkeitsfeld eingearbeitet. Ein Ziel des neuen Geschäftsführers sei die Stärkung der Marke Handball in Niedersachen. „Der Verband ist in den Bereichen Bildung, Mitgliederentwicklung und Engagementförderung gut aufgestellt.“ Genauso liege ihm die Optimierung der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt am Herzen. „Ich habe gelernt, dass Teamarbeit der Schlüssel ist, um erfolgreich zu sein“, so Ernst.

Ernsts erstes Tätigkeitsjahr war von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. So stellte die Rückkehr in einen geregelten Spielbetrieb nach den abgebrochenen Saison 2019/20 sowie 2020/21 eine besondere Herausforderung dar. Zudem geht es darum, die Mitgliedergewinnung und -bindung in den zentralen Fokus zu rücken. „Wir habe es trotz aller Beschränkungen geschafft, den Mitgliederschwund zu minimieren. Am Ziel sind wir aber noch lange nicht und es gibt weiterhin viel zu tun“, blickt Ernst voraus.