1989 Niedersächsische Schulteams räumen ab

Beim 20. Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ trumpften die niedersächsischen Schulmannschaften im Handball ganz groß auf. Mit dem Gymnasium Brake, dem Gymnasium Hankensbüttel, der Cäcilienschule Oldenburg, dem Gymnasium Nordenham sowie dem Otto Hahn-Gymnasium aus Göttingen stellte Niedersachsen in fünf von sechs Altersklassen den Bundessieger. Selbst der damalige Bundestrainer Horst Bredemeier äußerte sich lobend über die Leistungen der Schüler.

Die Bundessieger des Otto-Hahn Gymnasiums in Göttingen im Jahr 1989. - Foto: Archiv

Einer der damaligen Sieger, der spätere Landestrainer des HVN, Christian Hungerecker, erinnert sich: „Jugend trainiert für Olympia in Berlin war – ich habe mehrfach teilgenommen – immer toll. Man hatte eine Woche schulfrei für diese Riesentour und in Berlin wartete neben den Handballspielen auch noch ein reichhaltiges Freizeitprogramm auf uns.“ Ebenfalls dabei für die Cäcilienschule Oldenburg war übrigens der spätere Bundesligaspieler und heutige Trainer des Bundesligisten GWD Minden, Frank Carstens. 

„Das gute Ergebnis der niedersächsischen Schulmannschaften ist der engen Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen zu verdanken, die sich besonders in kleineren Orten bewährt hat“, sagte der damalige Kultusminister Horrmann.