1968 Endlich eine Frau als Frauenwart – Spielerpässe von Analog bis Digital

Endlich eine Frau als Frauenwart

Erstmals wird eine Frau "Frauenwart". In einer Kampfabstimmung auf dem Verbandstag am 15. Juni 1968 in Achim siegt Monika Küster mit 44 Stimmen über Werner Hansen (37 Stimmen). Heute fragt sich der Leser des Protokolls, warum es 21 Jahre dauerte, bis endlich eine Frau in dieses Amt gewählt wurde.

 

Spielerpässe von Analog bis Digital. - Foto: HVN

Spielerpässe im Wandel der Zeit

Die Passstelle des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) wird von Karl Klemme als Nachfolger von Wolfgang Hüsken übernommen. Für uns Grund mit der langjährigen HVN-Mitarbeiterin Angelika Looseries über Spielerpässe, die ja in unterschiedlichsten Farben und Größen über die Jahrzehnte ausgestellt wurden, zu sprechen. Wieviel Pässe durch ihre Hände gegangen sind, kann sie heute nicht mehr abschätzen. „Auf jeden Fall waren es sehr, sehr viele. Vor Beginn einer neuen Saison war die Arbeit für eine Mitarbeiterin nicht zu schaffen. Alle Kollegen, auch der Geschäftsführer, haben samstags Sonderschichten für die Ausstellung geschoben.“ Manchmal sei es sogar vorgekommen, dass Spielberechtigungen nach Prüfung des Antrages vorab telefonisch zugesagt werden mussten. Das unterschiedliche Aussehen der Pässe sei den Veränderungen in der Spielordnung geschuldet. „Entweder wurde mit einem Stempel ein Zusatz angebracht oder aber es war ein neues Formular fällig“. 

Seit 2021 ist der Spielerpass in Papierform verschwunden, seinen Nachfolger gibt es nur noch digital über nuLiga auf dem Bildschirm zu sehen.