1967 Bernd Munck: Einer der erfolgreichsten Niedersachsen – auf beiden Bühnen zu Hause

An der Handball-Weltmeisterschaft in Schweden nimmt aus Niedersachsen Bernd Munck von Eintracht Hildesheim teil. Der national wie international erfolgreiche Bernd Munck steht dabei wie kaum ein Zweiter für diesen endgültigen Übergang vom Großfeld in die Halle. Mit Grün-Weiß Dankersen feierte er in beiden Disziplinen Deutsche Meisterschaften, gewann in der Halle den DHB-Pokal sowie den Europacup. Zwischen 1963 und 1974 spielte er in 116 Einsätzen für den DHB, erzielte dabei 317 Tore und gewann 1966 die Weltmeisterschaft auf dem Großfeld.

Bernd Munck war einer der erfolgreichsten Niedersachsen. - Foto: Imago

Bernd Munck, der nach Abschluss seiner aktiven Laufbahn auch als Trainer tätig war, lag die Förderung inländischer Talente in einer in hohem Maße von ausländischen Spieler geprägten Bundesliga am Herzen. „Talentförderung oder Talentbehinderung?“ fragte er schon 1997 in der Festschrift zum 50. Geburtstag des Handball-Verbandes Niedersachsen und mahnte die verstärkte Arbeit mit dem deutschen Nachwuchs an, um auch die zukünftige Spielstärke der Nationalmannschaft sicherzustellen.  

International wie national hat Hallenhandball jetzt die Vorrangstellung. Trotzig sagt man damals in Niedersachsen: "Das Feldhandballspiel wird immer seine Daseinsberechtigung haben, auch wenn auf internationaler Ebene nur noch wenige Nachbarländer diese Sportart betreiben."