Rollstuhlhandball im DRS jetzt mit eigener Webpräsenz

Der noch junge Fachbereich Rollstuhlhandball im „Deutschen Rollstuhl-Sportverband“ (DRS) unter der Leitung der Hannoveranerin Dr. Meike Lüder-Zinke gibt bekannt, dass die Webseite „Rollstuhlhandball Deutschland“ gerade online gegangen ist: Auf www.rollstuhlhandball.de platziert der Fachbereich ab sofort Informationen rund um den Mannschaftssport Rollstuhlhandball. Projektleiter Sandy Peter Röhrbein bietet zudem fachliche Unterstützung beim Aufbau von Rollstuhlhandball-Mannschaften.

Der Fachbereich Rollstuhlhandball im „Deutschen Rollstuhl-Sportverband“ ab sofort mit eigener Webpräsenz. - Foto: Logo DRS

„Rollstuhlhandball kombiniert innovativ den komplexen Umgang mit dem Handball und dem neuen Sportgerät Rollstuhl“, heißt es seitens des Fachbereiches. „Schnelligkeit, Spaß, Kampfgeist und Fitness machen die Faszination dieses modernen Sports aus.“

Durch den integrativen Ansatz des Spiels könnten junge und alte Menschen, Männer und Frauen mit und ohne Handicap gemeinsam in den Genuss des Spiels kommen. „Im Gegensatz zu dem schon in Deutschland populären Rollstuhlbasketball lässt Rollstuhlhandball sogar Menschen mit schweren Einschränkungen mitspielen, ohne dass jemand davon was merkt.“

Dem Flickenteppich aus unterschiedlichen Spielweisen habe man im vergangenen Jahr von der RSG Hannover‘ 94 e.V. mit der Verabschiedung des ersten offiziellen Regelwerks für Rollstuhlhandball unter dem Dach des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands DRS ein Ende gesetzt. Der nächste Schritt auf dem Weg zur Rollstuhlhandball Bundesliga Ende 2021 ist die Durchführung der 1. deutsch-holländischen Meisterschaft im Rollstuhlhandball am 11.September 2021 in Hannover.