Wolfgang Ullrich Ehrenpräsident des Handball-Verbandes Niedersachsen

18 Jahre führte Wolfgang Ullrich den Handball-Verband Niedersachsen (HVN). Im Vorfeld des Verbandstages am Sonnabend hatte er sich entschieden, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten. Die Delegierten folgten dem Vorschlag des Präsidiums und ernannten Ullrich im Beisein der Leiterin des Referates Sport im Niedersächsischen Innenministerium, Vera Wucherpfennig, Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident des Landessportbundes, sowie Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes, zum Ehrenpräsidenten – per Akklamation.

Wolfgang Ullrich und Stefan Hüdepohl. - Foto: Schlotmann

Vera Wucherpfennig bestätigte Wolfgang Ullrich neben einem „überdurchschnittlichen Engagement“ eine „zuverlässige, angenehme sowie unaufgeregte “ und damit zielführende Zusammenarbeit.

Landessportbund Niedersachsen und Deutscher Handballbund würdigten das Wirken  des Duingers jeweils mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel.

Wolf-Rüder Umbach sprach von 28 Jahren „intensiver Arbeit“, die Wolfgang Ullrich in den Sport investiert habe. „Das ist ‚Gold‘ wert.“

DHB-Präsident Michelmann habe den scheidenden Präsidenten als Experten insbesondere in den Bereichen Schule, Bildung und Entwicklung kennen gelernt, der in den 18 Jahren seiner Präsidentschaft und damit Mitarbeit im Erweiterten Präsidium des Deutschen Handballbundes beziehungsweise im Bundesrat zwar immer die Interessen „seines Landesverbandes“, aber genauso die Gesamtentwicklung des deutschen Handballs im Blick gehabt habe.

Monika Wöhler, Präsidentin des Bremer Handballverbandes (BHV), brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Wolfgang Ullrich auch nach dem Ausscheiden aus dem HVN-Präsidium dem Handballsport gesonnen bleibe. Sie zeichnete den scheidenden HVN-Präsidenten mit der Goldenen Ehrennadel des BHV aus.

Peter Fiebiger, Präsident des Landesverbandes Niedersachsen im Deutschen Gehörlosen Sportverband, für die Kooperationspartner des Handball-Verbandes Niedersachsen. „Du hast uns mitgenommen.“ Er hoffe, dass der Handball-Verband Niedersachsen auch in Zukunft an Kooperationen mit anderen Verbänden und Institutionen festhalte und damit ein Mitarbeiter im Sport pflege.

Die Laudatio auf Wolfgang Ullrich hielt dessen Nachfolger Stefan Hüdepohl. Der neue Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen zeichnete den sportlichen Werdegang seines Vorgängers nach, ging insbesondere auf dessen Engagement im Bereich Bildung ein, aber auch Ullrichs Fähigkeit, Mitarbeiter zu überzeugen und zu motivieren. „Bildung ist die wichtigste Entwicklungsressource – das haben wir von dir gelernt“, sagte Hüdepohl in Richtung seines Vorgängers. Wolfgang Ullrich habe sich nie gescheut, Verantwortung zu übernehmen; nicht nur nicht „in seinem Landesverband“, sondern genauso wenig im Zuge seines Mitwirkens in den Gremien des Landessportbundes Niedersachsen und des Deutschen Handballbundes. „Dem Tempo, das Du vorgelegt hast, konnten nicht immer alle folgen, aber am Ende sind wir immer doch wieder alle am selben Ziel angekommen.“

Dass sich der Handball-Verband Niedersachen inzwischen nicht nur sport-, sondern auch gesellschaftspolitischen Themen sowie internationalen Beziehungen widme, sei das Werk von Wolfgang Ullrich. oti