Walter Kreienmeyer: „Die Entwicklung des Sports weiter beobachten“

Mit der Übernahme des Vorsitzes des Ehrungsausschusses des Deutschen Handballbundes (DHB) durch Erika Petersen aus Hannover (hvn-online.com berichtete) endet eine Ära. Walter Kreienmeyer aus Neustadt in der Region Hannover hatte seit 2001 das Amt mit Leben gefüllt. „Nach mehr als 65 Jahren ehrenamtlicher Arbeit für den Handball habe ich für mich beschlossen, dass es jetzt genug gewesen sein soll“, sagt der 86-Jährige, „und ich habe meinen Rücktritt erklärt.“

Walter Kreienmeyer: „Ich werde die Entwicklung des Sports weiter positiv beobachten."

Der Neustädter ist Ehrenmitglied des Deutschen Handballbundes, des Handball-Verbandes Niedersachsen und des MTV Bad Lauterberg, zugleich Ehrenvorsitzender des Handball-Fördervereins Neustadt. Seine Verdienste um den Sport zeichneten der Deutsche Handballbund und der Handball-Verband Niedersachsen sowie der Landessportbund Niedersachsen und der MTV Lauterberg jeweils mit der Goldenen Ehrennadel aus. Bundespräsident Roman Herzog hatte dem Mitglied des Ehrenrates des Handball-Verbandes Niedersachsen das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Zwölf Jahre lang bearbeitete der Neustädter als Vorsitzender des DHB-Ehrungausschusses selbst Anträge auf Ehrungen und legte diese dem Präsidium mit entsprechenden Empfehlungen zur Entscheidung vor.

Kreienmeyer: „Ich halte die Auszeichnung ehrenamtlicher Mitarbeiter mit Ehrennadeln durch Verbände und Vereine für sehr wichtig. Mit der Verleihung wird den Geehrten Dank und Anerkennung für ihre Leistung ausgesprochen.“

Während seines zwölfjährigen Wirkens für den DHB-Ehrungsausschuss, dem bis Sommer 2013 neben ihm Erika Petersen und Rudi Glock angehörten, bearbeitete Kreienmeyer nach eigenen Agaben an die 400 Anträge für Ehrennadeln des Deutschen Handballbundes in Gold, Silber oder Bronze. „Es sind in dieser Zeit nur wenige Anträge nicht befürwortet worden, bei denen die Voraussetzungen der Ehrungsordnung nicht erfüllt  waren.“

Die Arbeit im Ausschuss bezeichnet der Neustädter als „sehr harmonisch“. Und: „Die Zusammenarbeit mit dem DHB-Präsidium war sehr gut und verlief ohne Probleme.“

Dem Handballsport will Walter Kreienmeyer trotz Aufgabe des Amtes auch in Zukunft verbunden bleiben: „Ich werde mit großem Interesse und sehr aufmerksam die hoffentlich positive Entwicklung des deutschen Handballs weiterverfolgen.“ oti

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