W99 verliert gegen Saar - Über Motivation zur Konzentration

Mit einem 26:30 haben sich die Spielerinnen des HVN-Kaders W99 vom Ländervergleichsturnier beim Handball-Verball Saar verabschiedet. Eine Niederlage, die vermeidbar gewesen wäre, wie Lea Schmitz von der TSV Burgdorf bilanziert. „Wir haben einfach zu viele Bälle leichtfertig weggeschmissen.“

Lea Schmitz von der TSV Burgdorf.

Und dabei sah es zu Beginn der Begegnung am Samstagmorgen in Merzig nach einem sicheren Start-Ziel-Sieg der Schützlinge von HVN-Trainerin Kathrin Mürmann aus. Keine 30 Sekunden waren gespielt, als Leonie Klinkmann vom VfL aus Stade das „Team Niedersachsen“ mit 1:0 in Führung brachte. Von Minuten später lag der HVN-Kader mit 5:1 in Front.

Der Trainerstab des Handball-Verbandes Saar forderte die Auszeit, stellte die Mannschaft neu ein. Im Ergebnis glichen die Saarländer in Spielminute zwölf zum 7:7 aus. Bis zur Halbzeit (14:14) übernahmen die Mannschaften abwechselnd die Führung.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Niedersachsen, legten mit 16:14 vor, hielten die Saarländer aber nicht lange auf Distanz: Schon in Spielminute 40 hatte der Gegner das Spiel gedreht und war mit 32:21 in Führung gegangen. Der Handball-Verband Saar baute den Vorsprung aus, führte fünf Minuten vor dem Schlusspfiff mit fünf Toren (27:22). 

Niedersachsen setzte noch mal zur Aufholjagd an, allerdings zu spät. Endstand 26:30.

Lea Schmitz führt die Vielzahl der technischen Fehler und die mangelnde Chancenverwertung auf Unkonzentriertheiten zurück. „Die Fehler auf die hohe Belastung vom Sonnabend zurückzuführen, wäre zu einfach“, sagt sie. Viel mehr müsse das „Team Niedersachsen“ lernen, sich selbst aus sich heraus zu motivieren. „Daran müssen wir arbeiten.“  oti