W97/98: Start in das Projekt „Deutscher Länderpokal 2013"

Die Spielerinnen des HVN-Optimierungskaders W97/98 nehmen das Projekt „Länderpokal 2013“ in Angriff: Landestrainer Thomas Engler und HVN-Trainerin Kathrin Mürmann haben den 15 Spielerinnen umfassenden Kader für Donnerstag zu einem letzten Vorbereitungslehrgang nach Drage in der Elbmarsch eingeladen. Freitagmorgen reist die Mannschaft dann nach Altentreptow, um ab Sonnabendmorgen an einem von bundesweit vier Vorrundenturnieren teilzunehmen.

HVN-Kaderspielerin Rebecca Zehnpfund: „Wir sind gut vobereitet."

In der Mehrzweckhalle Altentreptow (Am Klosterberg) treffen die Niedersachsen Sonnabend zunächst um 12 Uhr auf den Handballverband Saar. Für 16 Uhr ist dann die zweite Vorrundenbegegnung für den HVN-Optimierungskader angesetzt. Gegner ist die Landesauswahl aus Mecklenburg-Vorpommern.

Am Sonntag betritt der HVN-Kader das erste Mal um 9.30 Uhr das Parkett der Mehrzweckhalle Altentreptow. Erwartet werden die Niedersachsen dann von den Auswahl-Spielerinnen des Handball-Verbandes Sachsen-Anhalt. Um 12.30 Uhr trifft das Team um Thomas Engler und Kathrin Mürmann auf die Landesauswahl aus Brandenburg.

Thomas Engler gibt sich ambitioniert: „Unser Ziel ist die Qualifikation für die Endrunde; sprich Platz eins oder zwei. In der Vorbereitung haben wir gegen alle Verbände gespielt und gute Ergebnisse erzielt.“

Die Favoritenrolle billigt der Landestrainer der Auswahl des Handball-Verbandes Brandenburg zu: „Brandenburg ist 2012 schon mit dem 97-er Jahrgang in den Wettbewerb gegangen und hat den vierten Platz in der Finalrunde erreicht.“ Letztendlich werde sich am Wochenende die Mannschaft durchsetzen, die körperlich am besten vorbereitet ist. Engler: „Vier Spiele in 26 Stunden – das geht an die Substanz.“

Die Spielerinnen selbst geben sich zuversichtlich. Rebecca Zehnpfund am Ende des Lehrgangs am vergangenen Wochenende in Lastrup: „Wir sind gut vorbereitet und werden alle unser Bestes geben, um Niedersachen gut zu vertreten.“ Marit Vonnahme: „Unsere Stärke ist, dass wir ein Team sind.“ Und mit Blick auf die Qualifikation zur Finalrunde: „Wir schaffen das.“

Neben dem Trainergespann und den Athletinnen fiebert auch Physiotherapeutin Astrid Beckmann dem kommenden Wochenende entgegen; wohl in Erwartung der Qualifikation für das Endrunden-Turnier: „Der Urlaub Anfang April ist schon fest eingeplant.“

Der Länderpokal gilt als Deutsche Meisterschaft der Ländervertretungen und stellt die Abschlussveranstaltung eines über bis zu vier Jahre dauernden Sichtungs- und Förderungsprozesses der Nachwuchstalente dar. In vier Länderpokal-Vorrunden wird in Gruppen mit jeweils fünf Teams gespielt. Die Gruppensieger und die Zweitplatzierten qualifizieren sich für das Finalturnier um den Länderpokal im April.oti

Der HVN-Kader:

Tor – Vanessa Pertile (TSV Burgdorf), Leonie Petrich (JSG Münden / Volksmarshausen)

Feld - Lisa Borutta (TSV Altenwalde), Ina Burgdorff (TSV Burgdorf), Mieke Düvel (HSG Badenstedt), Fabienne Kohn (VfL Wolfsburg), Anna-Lena Meyer (TV Oyten), Nathalie Pagel (JSG Weyhausen/Tappenbeck/Fallersleben), Esther Pollex (TSV Burgdorf), Ann-Kristin Roller (VfL Oldenburg), Nina Reißberg (TSV Burgdorf), Celine Sperling (HSG Badenstedt), Lena Thomas (VfL Oldenburg), Marit Vonnahme (VfL Stade), Rebecca Zehnpfund (VfL Wolfsburg)

Offizielle – Kathrin Röhlke (Vizepräsidentin Jugend), Landestrainer Thomas Engler, HVN-Trainerin Kathrin Mürmann, Physiotherapeutin Astrid Beckmann