W2000 unterliegt beim „EWE-Cup“ Hamburg: „Das Tempo annehmen“

Die Spielerinnen des HVN-Kaders W2000 haben bei ihrem ersten Auftritt in den Trikots des Handball-Verbandes Niedersachsen beim „EWE-Cup“ in Bremervörde Lehrgeld bezahlt. Die Niedersachsen unterlagen während ihrer Auftaktbegegnung Hamburg mit 24:26. Jule Weismantel von der HSG MTV Aurich / TuS Aurich-Ost: „Ich denke, zumindest in der zweiten Halbzeit können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Darauf lässt sich aufbauen.“

Spielszene aus der Begegnung HVN-Kader W2000 gegen Hamburg.

Niedersachsen hatte den besseren Start in die Begegnung gefunden, führte gleich zu Beginn mit 2:0 und 3:1. Hamburg fand mehr und mehr ins Spiel, glich aus (4:4) und übernahm die Regie. Die Hanseaten setzten sich bis zur Halbzeit auf 13:9 ab.

Landestrainer Christian Hungerecker: „Die Mädchen haben gesehen, dass auf diesem Spielniveau Fehler sofort bestraft werden. Sechs freie Dinger, die wir verworfen haben: Das ist zuviel.”

Was die HVN-Trainerinnen Sabine Kalla und Carolin Pleß den 2000-Ern in der Halbzeitpause gepredigt haben, ist nicht bekannt. Tor um Tor schloss der HVN-Kader auf, übernahm in der 37. Minute sogar die Führung. Das sich anschließende Kopf-an-Kopf-Rennen entschied Hamburg für sich. Endstand: 26:24 für die Hansestädter.

Sabine Kalla und Carolin Pleß gewinnen dem Auftreten „ihrer Mädchen“ durchaus Positives ab: „Zwei stabile Torhüterinnen, eine Abwehrleistung, auf die man aufbauen kann”, sagt Kalla. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo angenommen und keinen Treffer per Gegenstoß zugelassen. Für das erste Spiel der Mannschaft überhaupt war das schon ganz okay.“ oti