Vereinsbeobachtungen 13/14 - Pellny mit Ergebnissen zufrieden

Kurz vor Ende der Saison zieht Volker Pellny Bilanz der Vereinsbeobachtungen in der Spielzeit 2013/2014. „Insgesamt betrachtet bin ich sehr zufrieden“, sagt der Beauftragte für das Beobachtungswesen im Arbeitskreis Schiedsrichterwesen des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN). „Die Zusammenarbeit mit den Vereinen ist gut. Wir tauschen uns aus. Über 90 Prozent der abgegebenen Vereinsbeobachtungen im Spielgebiet des HVN konnten in die Gesamtbewertung der Schiedsrichter-Leistungen einbezogen werden.“

Seit Beginn der aktuellen Spielzeit wirkt der Burgdorfer auch im Beobachtungswesen des Bremer Handballverbandes mit. „Auch hier haben wir ein tolles Ergebnis erzielt“, sagt Volker Pellny. „Durch die Schulungsmaßnahme in Bremen und durch die intensive Kommunikation mit den Vereinen haben wir es in einem Jahr geschafft, dass wir mehr als 80 Prozent gültige Vereinsbeobachtungen haben – also eine Verbesserung von etwa 50 Prozentpunkten.“

Pellny geht davon aus, dass sich schon in der Spielzeit 2014/2015 die Ergebnisse in den Spielbereichen beider Verbände angleichen. Der Beobachtungsspezialist mit Blick in Richtung Bremen: „Gerade in den ersten vier Wochen der Saison hatten wir zahlreiche Probleme. Die Vereine, denen eine Teilnahme an den Informationsveranstaltungen nicht möglich war oder die aus unterschiedlichen Gründen eine Teilnahme nicht als sinnvoll erachtet hatten, kannten sich nicht mit den Kriterien aus – jene Ergebnisse in dieser Zeit sprachen für sich.“

Im Dialog zwischen Vereinen und Beobachtern habe man Unstimmigkeiten kurzfristig aus dem Weg geräumt. „Vielfach war den Verantwortlichen überhaupt nicht bewusst, wie man eine Vereinsbeobachtung ausfüllt und wie die Kriterien für die Beurteilung eingesetzt werden. In fast allen Fällen wurde die letzte abgegebene Beobachtung dann noch korrigiert; alle weiteren waren dann direkt in Ordnung.“

Im Ergebnis gebe es im Saisonrückblick nur wenige Beobachtungen im 40-er- oder  unteren 50-er-Bereich. 

Das Gros der Vereinsbeobachtungen sei mit einem Ergebnis von 50 bis 72 Punkten abgeschlossen worden. Pellny: „Das ist vergleichbar mit den Erkenntnissen, die wir aus den neutralen Beobachtungen gewinnen.  Die relativ wenigen Beobachtungsergebnisse im 70-er-Bereich passen ebenfalls, denn nach unseren Vorgaben bedeutet eine Sieben vorne, dass wir es mit einer extrem guten Leistung zu tun hatten, vergleichbar mit der eines DHB-Gespannes.“

Derzeit steckt der Mitarbeiter des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen inmitten der Vorbereitungen der Spielzeit 2014/2015. 

„Wir werden, wie in den Vorjahren,  Informationsveranstaltungen für die Vereine anbieten. Dort kann man sich über die Kriterien einer Bewertung informieren lassen und erhält alle erforderlichen Informationen.“

Mit Munster (21. Juni), Duderstadt (6. Juli) und Vechta (26. Juli) seien die ersten Lehrgangsorte bereits festgelegt. Anmeldungen sei ab sofort über „nuLiga“ möglich. In Planung ist demnach auch eine Veranstaltung für den 6. September im Raum Bremen. „Hierzu können wir bald mehr sagen“, so Pellny.