TSV Hannover-Burgdorf: Christophersen springt wegen Verletzung nicht auf WM-Zug auf

Kurz vor dem Ende des Handballjahres 2014 ist es leider passiert: „Recken“-Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen hat sich einen Bruch des kleinen Fingers der linken Hand zugezogen. Die Verletzung passierte bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Gegenspieler während der Begegnung bei der SG BBM Bietigheim. Im letzten Spiel gegen die TSG Lu.-Friesenheim biss Christophersen nochmal auf die Zähne, nun muss der Nationalspieler aber eine vier-sechswöchige Pause einlegen. Damit steht auch endgültig fest, dass Christophersen nicht zur im Januar stattfindenden Weltmeisterschaft nach Katar reisen wird.

„Es ist natürlich ärgerlich, dass ich nun nicht mehr auf den WM-Zug aufspringen kann, denn ich habe mich zuletzt gut gefühlt. Allerdings kann ich die spielfreie Zeit nun dazu nutzen, die Verletzung vollständig auszukurieren, um dann im neuen Jahr wieder mit den ,Recken‘ anzugreifen“, spricht Sven-Sören Christophersen von glücklichen und unglücklichen Umständen zugleich.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson hatte bei der Benennung des 19-Mann-Kaders dem Lemgoer Finn Lemke vor Christophersen Vorrang eingeräumt. Lemke brach sich am zweiten Weihnachtstag im Spiel des TBV Lemgo gegen die MT Melsungen die Hand, muss voraussichtlich zwei Monate pausieren. Sigurdsson reagierte jetzt mit der Nachnominierung von Fabian Böhm (HBW Balingen-Weilstetten).

„Recken“-Trainer Christopher Nordmeyer beurteilt die Situation ähnlich wie Christophersen: „Für Smöre und seine vertane WM-Chance tut es mir sehr leid. Zudem gesellt sich mit ihm ein weiterer Spieler auf unsere Verletztenliste. Allerdings bin ich optimistisch, dass er uns zum Start in die zweite Saisonhälfte wieder vollständig zur Verfügung stehen kann.“ PM TSV Hannover-Burgdorf / oti