Trotz Unwetter in der Nacht: Die Spiele gehen weiter

Was für eine Nacht: Regen, Donner und Blitz – die Mitglieder des Orga-Teams Beachhandball des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) haben in der Nacht zu Sonntag das Zeltgelände zwischen Strand und Deich in Cuxhaven-Duhnen im Bereich des VGH-Stadions am Meer evakuiert – und die Teilnehmer im großen Gemeinschaftszelt am Strand, in Funktionsräumen der nahe gelegenen Jugendherberge und in einer Sporthalle untergebracht. Das Unwetter ist vorbeigezogen. Um 10 Uhr wird der Spielbetrieb fortgesetzt.

Vizepräsident Olaf Denecke mit Florian Jungclaus vom VfL Horneburg. - Foto: Schlotmann

„Unsere Notfallpläne haben gegriffen“, sagt Olaf Denecke, Vizepräsident Jugend des HVN und Leiter der Beachhandball-Turniere des Verbandes. „Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Jugendherberge und den Mitarbeitern der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH war vorbildlich. Die Mitarbeiter und Helfer des Orga-Teams haben ganze Arbeit geleistet.“

Ein Teil der Mannschaften hat sich am Sonntagmorgen entschieden, nicht weiter am Spielbetrieb teilzunehmen – und vorzeitig abzureisen. „Was auch okay ist,“, sagt Denecke. „Wir hatten das den Mannschaften freigestellt.“

Lobesworte sendet der Vizepräsident in Richtung von Spielleiter Ralf Müller, der am Sonntagmorgen kurzfristig die Spielpläne modifiziert hat. Ursprünglich hatten 114 Mannschaften mit 1500 Teilnehmern zu dem Turnier gemeldet.

Weitergespielt wird mit verkürzter Spielzeit. Denecke: „Der Wetterbericht verheißt nichts Gutes für den späten Sonntagnachmittag.“ oti