Teilnehmer Jung-Schiedsrichter-Projekt bei HVN-Pokal-Turnieren im Einsatz

Wenn am Freitag die Auswahlkader der Jahrgänge M97 und W98 der zehn Landesverbände in Springe und Emmerthal zu den HVN-Pokalturnieren 2013 eintreffen, dürften Peter Jurczik und Volker Pellny schon vor Ort sein. Jurczik, stellvertretender Schiedsrichterwart des Handball-Verbandes Niedersachsen, und Pellny, Beauftragter für die Schiedsrichter-Beobachtung im Arbeitskreis Schiedsrichterwesen, nutzen das Turnier als Baustein des Jung-Schiedsrichter-Projektes des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN).

Das Gespann Bergner / Specht pfeift am Wochenende bei den HVN-Pokal-Turnieren.

Mit den Gespannen Buttke/Clausing, Wolter/Wolter, Schröder/Feldmann, Specht/Bergener, Winkel/Zilling und Kiel/Kruppa sind sechs von insgesamt elf Teilnehmergespannen des Projektes 2013/2014 an den Spielorten Springe und Emmerthal angesetzt.  Während des Turniers vom 1. bis zum 3. November werden die Schiedsrichter von Peter Jurczik und Volker Pellny gecoacht.

„Wir wollen die Schiedsrichter besser machen und sie auf mögliche Karrieresprünge vorbereiten“, sagt der stellvertretende HVN-Schiedsrichterwart. „Das kann man im normalen Spielbetrieb nur bedingt.“ 

Jedes Gespann werde mindestens einmal in der Anfangsphase des Turniers beobachtet. „Im weiteren Turnierverlauf stehen dann Kontrollbeobachtungen an“, erklärt Peter Jurczik, während denen unter anderem darauf geachtet werde, inwieweit die Gespanne bemüht sind, auf die aus den ersten Beobachtungen gewonnenen Erkenntnisse einzugehen. Außerdem sei es möglich, vor Ort andere dem gleichen Leistungskader angehörende Gespanne in Aktion zu sehen und auch von diesen zu lernen.

Peter Jurczik und Volker Pellny sehen in ihrer Begleitung der HVN-Pokal-Turniere noch eine andere Mission. Jurczik: „Wir sind natürlich auch dazu da, unsere Teams aus der ‚Schusslinie‘ zu nehmen, wenn es in einem der durchaus erwünschten Gespräche mit den erfahrenen Trainern der Landesverbände vielleicht mal unsachlich wird.“

Jeweils am Ende eines Turniertages kommen die Referees zum Meinungsaustausch zusammen. Dann sitzen auch die HVN-Gespanne Petters/Petters und Struckmeyer/Weiche sowie Gespanne aus der ARGE Rheinland-Pfalz mit am Tisch, die neben den Teilnehmern des Jung-Schiedsrichter-Projektes Begegnungen in Springe und Emmerthal leiten.  

Die Angehörigen der Teilnehmer-Gespanne des HVN-Jung-Schiedsrichter-Projektes sollten unter 23 Jahre alt sein und dem Kader 3 angehören. Mit einbezogen in das Projekt sind in der aktuellen Spielzeit sieben Turniere, bei denen die Jung-Schiedsrichter gezielt gefördert werden.

Peter Jurczik: „Es können nicht alle an allen Maßnahmen teilnehmen, dafür reichen die Plätze nicht.“ oti