Tagung der Schiedsrichterwarte: Wo drückt tatsächlich der Schuh?

Laut Hans-Jürgen Gottschlich, Schiedsrichterwart des Handball-Verbandes Niedersachsen und in dieser Funktion auch Mitglied des Spielausschusses, kommen am Sonnabend, 18. April, im Niedersachsenhof in Verden die Mitglieder des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen mit den Schiedsrichterwarten der Gliederungen zusammen. Schwerpunktthemen der Zusammenkunft sind die Beratungen über die Konzeption zur Gewinnung und des Erhalts von Schiedsrichtern und die Vorbereitung der Modifizierung der Richtlinie für die Aus- und Weiterbildung.

Hans-Jürgen Gottschlich, Schiedsrichterwart des Handball-Verbandes Niedersachsen. - Foto: Schlotmann

Gottschlich sieht in dem Entwurf der Konzeption zur Gewinnung und des Erhalts von Schiedsrichtern den Versuch, die Arbeit auch in den Gliederungen des Verbandes in einheitliche Strukturen zu formen. „Nicht zuletzt auch auf Wunsch des Erweiterten Präsidiums“, sagt der Munsteraner. „Die Vorsitzenden der Gliederungen kennen unsere Überlegungen und wollen diese mit den Fachleuten der Kreis und Regionen beraten wissen.“

Im Herbst 2014 hatte der Schiedsrichterwart das Dokument im Erweiterten Präsidium vorgestellt. Vorgesehen sei, die einzelnen Abschnitte am Sonnabend in Verden in Arbeitsgruppen zu beraten und zu gliedern. Gottschlich: „Was müssen wir kurz-, was lang- und was mittelfristig angehen, um das Schiedsrichterwesen attraktiver zu gestalten?”

Neben den Beratungen über die Modifizierung der Richtlinie für die Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichtern hat Gottschlich für die Sitzung in Verden auch Zeit eingeplant, in der ganz gezielt die Verantwortlichen der Gliederungen zu Wort kommen sollen. „Wenn wir als Verband helfen wollen, müssen wir auch wissen, wo der Schuh drückt.“ oti