Stärkung des Schiedsrichterwesens: „Stehen am Anfang des Prozesses"

Zur Herbst-Sitzung des Erweiterten Präsidiums will HVN-Schiedsrichterwart Hans-Jürgen Gottschlich den Vorsitzenden der Kreise und Regionen ein Maßnahmenpaket vorlegen, das der Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter für das Schiedsrichterwesen dient, aber genauso derzeit Aktive an das Ehrenamt bindet. Gottschlich: „Wir als Arbeitskreis Schiedsrichterwesen werden bereits vorhandene Konzepte bündeln, neue Ideen entwickeln und die Ergebnisse an Altersgruppen orientiert zusammenfassen.“

Tagung des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen mit Vertretern aus den Gliederungen.

Vorsitzender Helmut Schütte hatte für die Handball-Region SüdOst-Niedersachsen zur jüngsten Sitzung des Erweiterten Präsidiums einen entsprechenden Antrag eingebracht und damit bei den Angehörigen des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen offene Türen eingerannt. Bereits während der Zusammenkunft mit den Vertretern des Schiedsrichterwesens aus den Gliederungen am vergangenen Wochenende in Verden legte Gottschlich erste Ansätze vor. „Es geht nicht um die Frage, was sollen wir denn noch alles machen“, formuliert der Schiedsrichterwart, „sondern um die Frage, welche Maßnahmen gegebenenfalls wo zum Erfolg führen könnten.“ Entstehen solle ein Katalog, der als Handreichung auf allen Ebenen Anwendung finden könnte; im Verband, seinen Gliederungen und nicht zuletzt in den Vereinen.

Die Aufstellung, die Gottschlich im Entwurf in Verden vorlegte und die die Vertreter der Gliederungen ergänzten, ist vielschichtig, enthält Anregungen für Werbemaßnahmen bei Vereinsveranstaltungen, zum Erfahrungsaustausch von Schiedsrichtern verschiedener Leistungsklassen untereinander und zur Stärkung des Wir-Gefühls unter den Frauen und Männern, die Woche für Woche zur Pfeife greifen. „Mit Lehrschwerpunkten oder auch nur zur Gemeinschaftsbildung“, erklärt der HVN-Schiedsrichterwart.

Abzusehen ist bereits heute, dass die Mitglieder des Arbeitskreises Schwerpunkte in der Konzeptentwicklung auf die Begleitung von Nachwuchsschiedsrichtern etwa durch Coaching-Modelle oder Patenschaften sowie eine Optimierung der  Arbeitsbedingungen der Schiedsrichter legen. 

Hans-Jürgen Gottschlich: „Wir stehen erst am Anfang des Entwicklungsprozesses. Der Katalog ist jederzeit um gute Ideen und Konzepte erweiterbar.“ oti

Ansprechpartner: HVN-Schiedsrichterwart Hans-Jürgen Gottschlich, Tel. 05192/ 7100, E-Mail