Spiel um Platz neun beim Länderpokal: Sonnabend warten die Bayern

Der HVN-Kader W2000 spielt beim Turnier um den Länderpokal des Deutschen Handballbundes beim Handballverband Württemberg um Platz neun. In ihrem vierten und letzten Vorrundenspiel unterlagen die Niedersachsen Freitag Schleswig-Holstein mit 17:36. Gegner in der Zwischenrunde ist Bayern. Spielbeginn ist am Sonnabend um 13.30 Uhr in der Murkenbachhalle in Böblingen.

Eine der Torhüterinnen des Handball-Verbandes Niedersachsen: Tabea Ribbe. - Foto: Schlotmann

Landestrainer Christian Hungerecker mit Blick auf das Spiel gegen Schleswig-Holstein: „Das war eine qualitative Anforderung, die wir nicht stemmen konnten. Wir müssen der Abwehrleistung von Schleswig-Holstein Respekt zollen. Die haben uns mit ihrer Abwehr eindeutig den Schneid abgekauft und das umgemünzt in Gegentore. “

Sonnabend entscheide sich, ob die Niedersachsen am Finaltag des Wettbewerbs um den Länderpokal um einen einstelligen Platz oder um den Platz elf spielen. Hungerecker: „Das macht einen Riesen-Unterschied. Die Mannschaft hat jetzt den Auftrag, sich auf ein Ziel zu einigen; und auch, wie wir dieses Ziel erreichen können.“

Marina Snyders zum Spiel gegen Schleswig-Holstein: „Wir haben uns in der Abwehr nicht geholfen und im Angriff zu überhastet abgeschlossen.“ Landestrainer Hungerecker hatte für das letzte Vorrundenspiel „Ballannahme in der Bewegung  empfohlen“ – genauso,  den ersten Zweikampf zu vermeiden. „Nicht zuletzt mit Blick auf die körperliche Überlegenheit der Nordlichter.“ Snyders: „Daran haben wir uns nicht gehalten.“ Jetzt aber gelte die Konzentration der nächsten Aufgabe. „Gegen Bayern müssen wir wieder zurück zu unserer Geschlossenheit zurückfinden. Im Angriff setzen wir auf Taktik – und unsere individuelle Klasse.“

Die Torschützen des HVN-Kaders
Brinkmann (2), Fröhlich (1), Germann (4), Heitefuß (1), Kusian (4), Möllmann (1), Snyders (3), Steffen (1)