Schiedsrichterwesen: Präsidium will Entwicklungsgruppe installieren

Gabi Bösing, Referentin Organisationsberatung und Entwicklungsprozesse aus den Reihen der Mitarbeiter des Landessportbundes Niedersachsen, hofft auf einen bunten Mix aus „Newcomern“ und „alten Hasen“. Bösing moderiert die Arbeitsgruppe, die das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen ins Leben rufen will, um Maßnahmen zum Erhalt und zur Gewinnung von Schiedsrichtern zu entwickeln.

„Die Idee verfolgen wir schon länger“, sagt Wolfgang Ullrich, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen. Hans-Jürgen Gottschlich, Schiedsrichterwart des Verbandes, hatte bereits mehrfach dem Erweiterten Präsidium Vorschläge unterbreitet, die zu einer Attraktivitätssteigerung des Engagements an der Pfeife dienen soll. Ullrich: „Uns geht es aber darum, die Situation ganzheitlich zu betrachten.“ Will heißen: „Neben Vertretern des Schiedsrichterwesens des Verbandes sollten genauso welche aus den Gliederungen, Spieltechniker, Vereinsvertreter, Trainer und – nicht zuletzt – erfahrene und junge Schiedsrichter selbst in der Ideenschmiede mitwirken.“

Gabi Bösing spricht von einer möglichst breit aufgestellten Beteiligung handelnder Personen. „Es wird in der Gruppe zunächst darum gehen, Schnittstellen zu finden“, die dann einem noch zu entwickelnden Konzept als Basis dienen könnten. Die Vorschläge, die Hans-Jürgen Gottschlich und Mitstreiter erarbeitet haben, sollen in die Beratungen der Gruppe mit einfließen.

Laut Wolfgang Ullrich plane das Präsidium, die Gruppe während seiner Sitzung am Mittwoch, 27. April, offiziell einzusetzen. Meldungen von Interessierten nimmt bis Montag, 25. April, Katrin Führmann via E-Mail entgegen. oti