Referenten-Treffen der Bildung: Dialog mit Leistung intensivieren

Während des Referenten-Treffens des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) stiegen Freitag und Sonnabend in Walsrode auch die Landestrainer Christine Witte und Christian Hungerecker in die „Bütt“, auf Einladung von Vizepräsident Bildung Andreas Espelage und HVN-Bildungreferent Volker Uecker. Der Dialog zwischen Bildung und Leistungsförderung fand bei den etwa 25 Referenten der Trainer-Aus- und der Trainer-Fortbildung Anklang. Nicht nur der in Hörsaal und Sporthalle: Auch die „3. Halbzeit“ am Freitagabend nutzten die Teilnehmer zum Gedankenaustausch.

Landestrainerin Christine Witte und Landestrainer Christian Hungerecker beim Referenten-Treffen in Walsrode.

Vizepräsident Andreas Espelage blickt am Sonnabendmittag während der Abschlussbilanz auf „spannende Gespräche abseits der Theorie“ zurück. „Wir alle, Mitarbeiter der Spitze und Mitarbeiter der Breite, können nur voneinander lernen. Der eingeschlagene Weg ist richtig. Kontakte wie diese bringen uns weiter; weiter als der Dialog nur am ‚grünen Tisch‘.“

Freitag um 17 Uhr hatten Andreas Espelage und Volker Uecker die Referenten im „ver.di“-Bildungszentrum in Walsrode in Empfang genommen. Sie berichteten gemeinsam mit den Koordinatoren vor dem Plenum über Aktuelles aus dem Ressort. Die Koordinatoren leiteten die Arbeitsgruppen, in denen die Teilnehmer des Treffens die Inhalte der Bausteine eins (Albert Ruppel), zwei (Frank Breier), drei (Dieter Hunstock) sowie vier bis sechs (Volker Uecker) auf den Prüfstand stellten.

Die Landestrainer Christine Witte und Christian Hungerecker gestalteten die Theorieeinheiten am Freitagabend im Bildungszentrum und am Sonnabend in der Sporthalle der Berufsbildenden Schulen Walsrode. Begleitet wurden die Demoeinheiten am zweiten Veranstaltungstag durch Marieke Heilmann vom Hannoverschen SC und Isabelle Dölle sowie Rabea Pollakowski (beide HSG Badenstedt) sowie durch die männliche Oberliga-C-Jugend der HSG Heidmark.

Isabelle Dölle betrachtet die Demo-Einheit mit gemischten Gefühlen: „Es ist schon seltsam, wenn 20 Trainer gleichzeitig darauf warten, dass man einen Fehler macht“, schmunzelt Dölle. 

Florian Schild vom Spannenberg, tätig als Referent in der Trainer-Ausbildung der Bausteine eins bis drei: „Die Zusammenarbeit zwischen Leistung und Bildung ist wichtig; zum einen damit wir in der Bildung wissen, welche Grundlagen die Leistungsförderung erwartet, zum anderen wissen wir Referenten mit am besten, wie die Basis und damit der Sockel strukturiert ist, auf dem die Leistung aufbauen will.“

Caro Emme, aktuell als Referentin in den Kinder-Handball-Grundkursen unterwegs, die in den Bausteinen eins bis drei hospitiert: „Veranstaltungen wie diese helfen, den jeweils anderen überhaupt zu verstehen.“ oti