Projektgruppe Veranstaltungen: Ein ganzer Korb voller Ideen

Im dritten Anlauf hat es geklappt: Mitte Oktober hatte Vizepräsidentin Kathrin Röhlke den Einsatz einer Projektgruppe angekündigt, die die Veranstaltungen im Ressort Jugend durchleuchtet, verstaubten Events den Laufpass gibt und neue entwickelt. Am Mittwoch konstituierte sich die Gruppe. „Ein sehr ergiebiger Abend“, resümiert die Vizepräsidentin.

Florian Jungclaus (Bremervörde/Stade) arbeitet in der Projektgruppe Veranstaltungen mit.

Speziell die Vertreter der Jugend aus den Gliederungen waren eingeladen, in dem Team mitzuarbeiten. Neben HVN-Jugendsprecher Keno Adolph waren Florian Jungclaus (Bremervörde /Stade), Achim Haupt (Südostniedersachsen), Uwe Blancbois (Lüneburger Heide) und Helmut Schuirmann (Friesland / Wittmund / Wilhelmshaven) dem Aufruf Röhlkes gefolgt. Begleitet wurde das Treffen in der „Akademie des Sports“ durch HVN-Bildungsreferentin Katja Klein.  
   
Kathrin Röhlke: „Wir haben Empfehlungen erarbeitet, deren Umsetzbarkeit jetzt in den ordentlichen Gremien auf Machbarkeit überprüft wird.“ Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen tagt am 20. Januar, der Jugendausschuss voraussichtlich am 5. Februar.

Einhellig hat sich die Gruppe dafür ausgesprochen, ab 2011 auf das HVN-Jugendsymposium zu verzichten. Röhlke: „Im Frühjahr 2010 hatten wir die Veranstaltung abgesagt – mangels Masse an Teilnehmern.“ Alternativ könnte ab dem Jahr 2012 eine Art „Jugend-Kongress“ den HVN-Veranstaltungskalender bereichern. „Zwei Veranstaltungstage vollgepackt mit Workshops, aus denen die Teilnehmer sich ihre Favoriten aussuchen können“, heißt es aus der Runde. „Angebote von jungen Leuten für junge Leute - oder die, die in der Jugendarbeit tätig sind“, sagt HVN-Jugendsprecher Keno Adolph. Die Ideenbörse ist eröffnet: Coaching, Physiotherapie, Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit… Kathrin Röhlke: „Wir haben jede Menge Kompetenz im Verband, unter anderem im Lehrstab. Diese Kompetenz gilt es zu nutzen.“  

Nicht infrage gestellt wird von der Projektgruppe die „Kinderhandball-Olympiade“. „Das läuft“, hieß es am Mittwochabend. „Die Vielseitigkeit gefällt, das müssen wir beibehalten.“

„Feierte“ der Handball-Verband Niedersachsen im Jahr 2010 das „Jahr des Mädchenhandballs“ sollte aus Sicht der Entwickler 2011 das männliche Geschlecht ins Visier genommen werden. „Tag des Jungenhandballs“ am ersten Freitag im Oktober, Wettbewerbe für die besten D-Jugendmannschaften aus den Gliederungen zum Jahresende. Empfehlungen, mit denen sich jetzt Präsidium und Jugendausschuss auseinandersetzen werden. Ginge es nach der Projektgruppe, würde der Verband entsprechende Veranstaltungen zukünftig im jährlichen Wechsel für Mädchen und Jungen anbieten.

Festhalten sollte demnach der Verband auch an den „Grundschulturnieren“, die im Vorjahr erstmals angeboten worden waren. Vizepräsident Kathrin Röhlke: „Im Prinzip bleibt es den Gliederungen selbst überlassen, inwieweit sie solche Wettbewerbe in den Kreisen und Regionen organisieren. Wir wollen gerne dafür im Kultusministerium die Türen öffnen und werden alles daran setzen, wieder ein Endturnier auszurichten.“

Spezielle Angebote empfiehlt die Projektgruppe auch für die Jugendsprecher der Gliederungen und des Verbandes. Kathrin Röhlke und Mitstreiter denken zunächst laut über einen Moderatorenlehrgang nach.  „Möglicherweise in Zusammenarbeit mit der Sportjugend“, sagt Röhlke. „Schön wäre es doch, wenn nicht das Präsidium, sondern die Jugendsprecher den Verbandstag 2013 eröffnen. Das wäre doch mal ein Ziel…“ oti