Ólafur Guðmundsson wird ein „Recke“

Die TSV Hannover-Burgdorf kann den zweiten Neuzugang vermelden. Nach Nationalspieler Kai Häfner (HBW Balingen-Weilstetten) konnten sich die „Recken“ auch die Dienste von Ólafur Guðmundsson sichern. Der isländische Nationalspieler wechselt vom schwedischen Klub IFK Kristianstad nach Hannover und erhält an der Leine einen Zweijahresvertrag.

Ólafur Guðmundsson und Christopher Nordmeyer (r.).

„Ólafur ist ein vielversprechender Spieler, der eine sehr starke Saison in der schwedischen Liga spielt. Er ist variabel im Rückraum einsetzbar und wird unsere taktischen Möglichkeiten dadurch vergrößern“, sagt Trainer Christopher Nordmeyer. „Ólafur geht mit dem Wechsel in die stärkste Liga der Welt jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere. Er verfügt bereits über sehr viele Fertigkeiten, aber ist mit seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende angelangt.“        

Für Ólafur Guðmundsson kommt der Wechsel nach Hannover genau zum richtigen Zeitpunkt. „Ich denke, dass jetzt der Moment in meiner Karriere gekommen ist, um mich in der stärksten Liga der Welt zu behaupten und mich mit den besten Spielern der Welt zu messen. Ich fühle mich in Kristianstad sehr wohl, aber ich möchte meine sportliche Entwicklung weiter vorantreiben und sehe in Hannover die besten Chancen dafür.“   

Guðmundsson wird die isländische Tradition bei der TSV Hannover-Burgdorf weiter aufleben lassen. Gemeinsam mit dem aktuell verletzten Rúnar Kárason und den früheren „Recken“-Akteuren Ásgeir Örn Hallgrímsson und Vignir Svavarsson absolvierte der 24-Jährige die Europameisterschaft in Dänemark im Januar und konnte sich in mehreren Gesprächen bereits ein Bild von seinem zukünftigen Arbeitgeber machen. „Der erste Eindruck ist sehr gut. Alle haben mir nur Gutes über Hannover erzählt. Die ‚Recken‘ haben eine ambitionierte Mannschaft und das passende Umfeld, in dem man sich ausschließlich auf seinen Beruf konzentrieren kann. Ich hatte sofort ein gutes Gefühl und freue mich, dass der Wechsel zustande gekommen ist.“

In der aktuellen Spielzeit war der isländische Rückraumspieler mit Kristianstad ebenfalls im EHF Cup aktiv. Gegen die starke Konkurrenz aus Szeged, Nantes und Presov hatte Guðmundsson aber das Nachsehen und schied, wie auch die „Recken“, in der Gruppenphase aus. Trotzdem nimmt der 24-Jährige viel Positives aus dem Wettbewerb mit. „Wir haben in der Gruppenphase sehr viel lernen können. Die unterschiedlichen Länder, der Stellenwert des Wettbewerbs und die Spiele vor unserer tollen Kulisse waren wertvolle Erfahrungen. Letztendlich geht es aber darum die Spiele zu gewinnen und ich hoffe, dass ich mit Hannover nochmal die Chance auf internationale Spiele bekommen werde.“ PM TSV Hannover-Burgdorf