Mitarbeit erwünscht: „Der Jugend eine Stimme geben“

„Persönlich habe ich das Empfinden, dass wir die Teilnehmer erreicht haben“, sagt Olaf Denecke, kommissarischer Vizepräsident Jugend des Handball-Verbandes Niedersachsen. „Das Interesse am Engagement scheint geweckt zu sein.“ Der Stadtoldendorfer möchte vermehrt Jugendliche gewinnen, die sich als Jugendsprecher in die Arbeit des Handball-Verbandes Niedersachsen und dessen Gliederungen einbringen. Mit Janina Helmecke, Maren Kamjunke, Anna Christina Westphal, Chiara Kleinertz, Gianluca Kleinertz und Alexander Lutsker folgten am Freitag sechs mögliche Kandidaten der Einladung zu einem ersten Informationsgespräch.

Teilnehmer des Treffens in Hannover: Janina Helmecke, Maren Kamjunke, Anna Christina Westphal, Chiara Kleinertz, Olaf Denecke Gianluca Kleinertz und Alexander Lutsker (v.l.). – Foto: Klein

Denecke: „Mit der Veranstaltung am Freitag schlagen wir das Buch noch nicht zu.“ Weitere Interessenten seien willkommen. Ob und gegebenenfalls für wann der kommissarische Vizepräsident eine weitere Informationsveranstaltung plant, lässt er offen. „Wer Interesse an der Mitarbeiter im Verband oder auch in seinen Gliederungen hat, soll sich einfach melden.“

Jugendsprecher begleiten Veranstaltungen des Verbandes und sollen durch die Mitarbeit in den unterschiedlichen Gremien „frischen Wind“ in alteingesessene Strukturen bringen.

Laut Satzung des Handball-Verbandes Niedersachsen kann der Jugendtag (20. Februar 2016, Isernhagen) bis zu sechs Jugendsprecher wählen, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl nicht älter als 24 Jahre alt sein dürfen und von denen mindestens zwei weiblich sein sollten.

Die Zusammenkunft am Freitag in Hannover diente der Information und dem gegenseitigen Kennenlernen. Denecke stellte die Strukturen des Verbandes, aber genauso die Beziehungsebenen zu dessen Gliederungen, zum Deutschen Handballbund sowie zum Landessportbund Niedersachsen und zur Niedersächsischen Sportjugend vor. „Anhand der Strukturen haben wird mögliche Aufgaben der jungen Leute, Fortbildungsmöglichkeiten, Zeitbedarf und Organisation der Jugendsprecher besprochen“, sagt der kommissarische Vizepräsident. „Die Jugendsprecher sollen weitgehend selbstständig arbeiten, können in allen Bereichen des Verbandes mitwirken und sollen – nicht zuletzt – auch eigene Projekte entwickeln. Am wichtigsten ist, dass sie der Jugend im Verband eine Stimme geben.“

Der Schulterschluss mit dem Jugendsprecherteam des Deutschen Handballbundes und die Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Sportjugend scheint dem kommissarischen Vizepräsidenten wichtig. „Wir müssen das Rad nicht immer wieder neu erfinden.“ oti

Ansprechpartner: Olaf Denecke, Tel. 0157/38770148, E-Mail