Mädchenhandball: Kultusministerin begrüßt Schulkooperationen

Zufriedene Gesichter in den Reihen der Verantwortlichen des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN): 18 500 Mädchen beteiligten sich am Freitag am „Tag des Mädchenhandballs“ in Niedersachsen. Die zentrale Auftaktveranstaltung an der Grundschule im Kirchtal in Langholtensen begleitete Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Sie selbst schnürte die Turnschuhe und absolvierte Seite an Seite mit den Schülerinnen den Trainingsparcours.

Niedersachsen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt im Kreis der Schülerinnen der Grundschule im Kirchtal. - Foto: Hans-Peter Niesen

Das Handball-Parkett in der Landespolitikerin nicht fremd: Über 20 Jahre spielte sie für den TSV Gillersheim und später für die HSV Gillersheim/Berka.

Gestaltete wurde das Training am Freitag in der Schulsporthalle durch den Northeimer HC. Vorbereitet hatte den Trainingsparcours NHC-Jugendwartin Merle Rieck mit Unterstützung der Nachwuchstalente Sarah und Marc Bode.

Die Kooperationen von Schulen und Vereinen im Zuge der Ganztagsschule und die damit verbundene sportliche Aktivierung der Schulkinder genieße hohe Priorität, sagte die Ministerin in Beisein von HVN-Ehrenpräsident Wolfgang Ullrich.

Sportlehrerin Sabine Bode und Schulleiter Thomas Bader bedankten sich beim NHC für die Unterstützung und die reibungslose Kooperation.

Jugendkoordinator Mark-Oliver Wode betonte zusammen mit Vorsitzendem Knut Freter die Wichtigkeit der frühen Talentsichtung.

Nachhaltiger Leistungshandball könne nur mit Talenten aus der Region geschehen. Dabei habe man immer aber auch den breitensportlichen Aspekt im Auge und geben nach Möglichkeit allen interessierten Kindern eine sportliche Heimat.

Wolfgang Ullrich würdigte das Engagement der niedersächsischen Handballvereine um den Schulsport. Genau wie Kultusministerin Frauke Heiligenstadt bekräftigte er, dass es sich schon bis Hannover herumgesprochen habe, dass in Northeim gute Handball-Jugendarbeit geleistet werde. Text: Northeimer HC