M1999 beim „EWE-Cup“: Auftakt mit gemischten Gefühlen

Das Fazit von Robin Müller vom Hannoverschen SC klang nach dem Schlusspfiff ernüchternd: „Wir müssen noch zusammenwachsen“, sagt Müller nach der Auftaktbegegnung des HVN-Kaders M99 beim „EWE-Cup“ in Bremervörde. Die Vertretung des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) trennte sich von der des Hamburger Handball-Verbandes mit 21:21.

Szene aus der Begegnung des HVN-Kaders M1999 gegen den Hamburger Handball-Verband.

„Da wäre mehr drin gewesen”, sinniert der Hannoveraner Müller. „Aber das wird noch. Steigt die Stimmung im Team, können wir auch noch mehr leisten.”

Zu Beginn der Begegnung über 50 Minuten Spielzeit hatten die Gäste des Hamburger Handball-Verbandes das Heft in die Hand genommen. Sie legten zunächst 2:0, später 4:2 vor. Niedersachsen steckte nicht auf, glich zum 6:6 aus und ging in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit erstmals in Führung (7:6). Die Teams schenkten sich nichts, lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zur Halbzeit führten die Hanseaten mit 11:10.

Die zweite Spielhälfte begann so, wie die erste aufgehört hatte. Eine doppelte Überzahl nutzten die Hamburger, um in 36. Minute erstmals mit drei Toren in Führung zu gehen (17:14). Der HVN-Kader kämpfte sich Tor für Tor an den 21:21-Endstand heran. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, formuliert HVN-Trainer Stephan Lux nach dem Schlusspfiff, will aber gemeinsam mit seinem Trainer-Kollegen Thomas Cordes auch noch Entwicklungsfelder gesehen haben. „Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinmüssen. Das muss erst noch eine Mannschaft werden. Die anderen Landesverbände haben uns da schon etwas voraus.”

Lux sei überzeugt davon, dass im HVN-Kader Potential steckt: „Wenn man den Jungs genau sagt, was sie tun müssen, dann machen sie das auch.” oti