M 96/97 zur Länderpokal-Vorrunde: „Wir sind heiß auf das Wochenende“

Die Spieler des HVN-Kaders M96/97 sitzen auf gepackten Koffern: Für Donnerstag haben HVN-Landestrainerin Christine Witte und das Trainergespann Stephan Lux / Nils Bürgel die Kaderathleten an die Akademie des Sports in Hannover gebeten, um ihnen den letzten Feinschliff für die Teilnahme an der Vorrunde zum Länderpokal 2013 des Deutschen Handballbundes zu verpassen. Freitagmorgen reist der Kader dann von Hannover nach Sachsen.

Lukas Mertens von der JSG Wilhelmshaven reist am Freitag mit dem HVN-Kader M96/97 nach Sachsen.

Spielort der Vorrunde ist die Erzgebirgshalle an der Ringstraße in Lößnitz, Domizil des Zweitligisten EHV Aue. Um 10 Uhr am Sonnabend treffen die Niedersachsen zunächst auf die Auswahl des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein, um 14 Uhr dann auf die Auswahl des gastgebenden Verbandes aus Sachsen.

Sonntag wird der HVN-Kader um 10 Uhr dann zunächst von Thüringen erwartet und um  14.30 Uhr im letzten Spiel des Vorrunden-Wettbewerbes vom Badischen Handball-Verband.

Landestrainerin Christine Witte: „Natürlich ist unser Ziel, die Endrunde zu erreichen.“ Mit Prognosen zum tatsächlichen Abschneiden hält sich die Delegationsleiterin zurück. „Das hängt nicht zuletzt von der jeweiligen Tagesform ab.“ Die Favoritenrolle in der Vorrundengruppe billigt Witte dem Handball-Verband Schleswig-Holstein zu. Zum engeren Kreis der Favoriten zähle aber genauso der Landesverband Baden. „Auch Thüringen und Gastgeber Sachsen sind auf keinen Fall zu unterschätzen.“

Für HVN-Trainer Stephan Lux ist die Vertretung des Handball-Verbandes Baden favorisiert: „Nicht zuletzt wegen der Trainingshäufigkeit, mit der die Badener arbeiten können, aber auch wegen des Internates von Kronau-Östringen.“ Lux, mit Blick auf die Ergebnisse der ersten Länderpokal-Vorrunden-Turniere am vergangenen Wochenende, bei denen selbst ambitionierte Verbände wie Berlin und Westfalen gestrauchelt waren:  „Es werden sich die Mannschaften für die Endrunde qualifizieren, die am stabilsten sind.“   

Lukas Mertens von der JSG Wilhelmshaven:  „Bei einem solchen Wettbewerb muss man jeder Mannschaft mit Respekt begegnen. Jedes Spiel will gespielt werden. Ich freue mich auf unsere Jungs. Wir sind total heiß auf das Wochenende und werden alles daran setzen, zur  Endrunde zu kommen.“    

Am vergangenen Wochenende war der HVN-Kader noch einmal in Hannover zu einem Kurzlehrgang zusammengekommen.  Verletzungsbedingt verzichten musste das Trainergespann Lux / Bürgel da schon auf Kreisläufer Max Mäkel, dessen Rolle kurzfristig Paul Hoppe von der Eintracht aus Hildesheim übernommen hatte und am Wochenende auch in Sachsen übernehmen wird. Landestrainerin Witte: „Paul hat seine Sache sehr ordentlich gemacht.“ Stephan Lux gibt sich insbesondere mit den Leistungen während des Trainingsspieles gegen die Jugend-Bundesliga-Mannschaft des TSV Anderten zufrieden: „Wir konnten da noch einmal unsere Kombinationen und das Zusammenspiel vertiefen. Jetzt ist es wichtig, dass die Jungs Spaß  finden an der Geschichte.“

Der Länderpokal gilt als Deutsche Meisterschaft der Ländervertretungen und stellt die Abschlussveranstaltung eines über bis zu vier Jahre dauernden Sichtungs- und Förderungsprozesses der Nachwuchstalente dar. In vier Länderpokal-Vorrunden wird in Gruppen mit jeweils fünf Teams gespielt. Die Gruppensieger und die Zweitplatzierten qualifizieren sich für das Finalturnier um den Länderpokal im März in Rotenburg an der Fulda. oti

Der HVN-Kader M96/97

Tor – Jannis Koschick (Eintracht Hildesheim), Tom Landgraf (Eintracht Hildesheim), Fabian Piatke (TSV Burgdorf)

Feld – Tim Alex (MTV Braunschweig), Hannes Feise (TSV Anderten), Thore Herzberg (HSG Heidmark), Paul Hempel (Eintracht Hildesheim), Jago Mävers (TSV Burgdorf), Lukas Merstens (JSG Wilhelmshaven), Cedric Post (TSV Burgdorf), Jonas Schweigart (JSG Wilhelmshaven), Nick Steffen (JSG Wilhelmshaven), Philipp Warnholtz (TSV Burgdorf), Steffen Weigel (TSV Burgdorf), Nils Wilken (Eintracht Hildesheim) , Paul Hoppe (Eintracht Hildesheim)

Offizielle – Landestrainerin Christine Witte, HVN-Trainer Stephan Lux und Nils Bürgel; Physiotherapeut Helmut Körner