Langeweile? Beim Feriencamp in Uslar ein Fremdwort

Langeweile? Für die Teilnehmer des Fördercamps der Jahrgänge 1996/1997 in Uslar ein Fremdwort. Fünf Tage beschäftigten sich die Mädchen und Jungen (fast) ausschließlich mit dem runden Leder. Die Rückmeldung aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Es hat Spaß gemacht. Dennoch – jetzt erst einmal ´ne Woche Urlaub.“

Teilnehmerinnen des Fördercamps in Uslar.

HVN-Bildungsreferentin Katja Klein nimmt die Bewertung der ersten von zwei Fördercamp-Maßnahmen in diesem Jahr zufrieden zur Kenntnis. „Klar, ein Camp soll Spaß machen – Ziel ist aber auch, die individuellen Stärken der Nachwuchshandballer zu festigen und weiter auszubauen.“

Vier Trainer hatte der Verband nach Uslar entsandt, um die 16 Mädchen und 18 Jungen auf Trab zu halten – neben Camp-Leiterin Katja Klein und HVN-Jugendsprecherin Laura Denecke Stephan Schneider aus Hannover und Torsten Feickert aus Lehre.   

Die Rahmenbedingungen in Uslar bezeichnet Katja Klein als „optimal“  - eine gut ausgestattete Sporthalle, direkt neben der Jugendherberge gelegen, kurze Wege. Und: „Mit der Handballregion Südniedersachsen und der HSG  Schoningen / Uslar / Wiensen hatten wir schnell Partner gefunden, die Mannschaften abstellten, gegen die unsere ‚Schützlinge‘ gleich zeigen konnten, was sie gelernt hatten.“      

Berührungsängste untereinander hatten die Teilnehmer des Camps nicht. Katja Klein: „Klar, Cliquenbildung gibt es immer, aber Handball verbindet. Und notfalls verbündet man sich eben gegen die Betreuer…“ Nicht nur einmal hätten die Mädchen und Jungen die HVN-Bildungsreferentin, Jugendsprecherin Laura Denecke,  Stephan Schneider und Torsten Feickert zum sportlichen Wettstreit herausgefordert. „Sie hatten Spaß daran, wenn wir ins Schwitzen kamen…“

„Verluste“ meldet  das Betreuerteam aus Uslar nicht. „Keine besonderen Vorkommnisse“, meldet Bildungsreferentin Klein. „Mal abgesehen von einer Mandelentzündung und der ein oder anderen leichteren Prellung.“

Bis zu vier Trainingseinheiten absolvierten die Campteilnehmer am Tag – zum Teil in Kleingruppen, überwiegend aber in der Gemeinschaft. Klein: „Natürlich auch Kräftigungs- und Koordinationsübungen,  aber alles verknüpft mit Wettkämpfen – eben auch gegen die Trainer.“
Freizeitaktivitäten hatte das Betreuerteam mit in das Programm aufgenommen – war es  das gemeinsame Eisessen oder der Besuch des „Badelands“ in Uslar.    

Katja Klein: „Wichtig war uns, flexibel auf die Fähigkeiten der Campteilnehmer einzugehen.“ Das „Schlagwort“ des Camps war somit schnell ausgemacht: „Planänderung.“

Alles in allem ist die Bildungsreferentin mit dem Ablauf des Camps zufrieden – vor allem auch ob der positiven Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis: „Es hat Spaß gemacht.“ oti

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