Juniors Cup: VfL-Juniorinnen liefern sich mit Buxtehude spannendes Endspiel

Der Buxtehuder SV hat nicht unerwartet den zehnten Juniors Cup der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg gewonnen, der gastgebende VfL aber seine Tauglichkeit für die A-Jugend-Bundesliga JBLH nachdrücklich unter Beweis gestellt. Im Endspiel am Sonntag setzte sich der BSV, vergangene Saison deutscher Meister bei den B-Juniorinnen und Dritter bei der deutschen A-Jugendmeisterschaft, gegen den VfL nur äußerst knapp mit 14:13 (6:8) durch. Wie alle anderen Turnier-Partien lief das Endspiel über zweimal 30 Minuten.

„Wir haben nicht erwartet, dass wir so stark sind“, sagte VfL-Trainer Andy Lampe. „Glückwunsch an Buxtehude, aber wenn du das Endspiel so knapp verlierst, bist du zwar nie zufrieden. Da war mehr drin. Aber wir haben viele Erkenntnisse gewonnen und vor allem gezeigt, dass wir mit der Spitze mithalten können.“ In der Vorrunde am Samstag hatte der VfL den BSV noch mit 16:12 geschlagen und auch sonst im Turnierverlauf keinen Punkt abgegeben.

Buxtehude erwies sich im Finale vor 250 Zuschauern in der Robert-Schumann-Halle als das cleverere Team und hatte in Lea Rühter zudem eine ausgezeichnete Torhüterin zwischen den Pfosten. Nachdem sich der VfL mit drei Treffern in Folge auf 10:10 herangekämpft hatte, blieb es bis zu Schluss eng. 70 Sekunden vor dem Ende gelang dem BSV der Siegtreffer. Im folgenden Angriff fanden die Oldenburgerinnen kein Durchkommen. Ein Freiwurf bei angezeigtem Zeitspiel flog nur über das Tor. Anschließend spielte Buxte den letzten Angriff klug aus und musste bis zum Schlusspfiff noch nicht einmal zum Abschluss kommen. 

Buxtehudes Lea Rühter wurde zur besten Torhüterin gewählt, Oldenburgs Lena Thomas zur besten Spielerin. Dritter des Turniers wurde der TVG Kaiserau, der Sieger der Gruppe B. Im Spiel um Platz 3 gelang dem TVG ein 15:11-Erfolg gegen VOC Amsterdam. Auf Rang 5 landete die HSG Badenstedt, Sechster wurde Lillestrom Handballklubb aus Norwegen. Den siebten Platz teilten sich der TV Oyten und die JSG Alstertal/Norderstedt, die nach einem zweiten Platz in der Gruppe B am Finaltag stark nachließ. 

Nach dem Turnier zogen die Organisatoren vom VfL ein positives Fazit: die Resonanz mit jeweils rund 250 Zuschauern war gut, die Organisation wurde allgemein gelobt, der sportliche Wert war hoch. PM VfL Oldenburg

Gruppe A

VfL Oldenburg – TV Oyten 13:8

VOC Amsterdam – Buxtehuder SV 11:19

Oldenburg – Amsterdam 22:7

Oyten – Buxtehude 6:21

Buxtehude – Oldenburg 12:16

Amsterdam – Oyten 13:12

1. Oldenburg 51:27 6:0

2. Buxtehude 52:33 4:2

3. Amsterdam 31:53 2:4

4. Oyten 26:47 0:6

Gruppe B

Lillestrom Handballklubb – TVG Kaiserau 14:16

HSG Badenstedt – JSG Alstertal/Norderstedt 13:14

Lillestrom – Badenstedt 19:11

Kaiserau – Alstertal 15:11

Alstertal – Lillestrom 13:10

Badenstedt – Kaiserau 11:20

1. Kaiserau 51:36 6:0

2. Alstertal 38:38 4:2

3. Lillestrom 43:40 2:4

4. Badenstedt 35:53 0:6

Viertelfinale

Buxtehude – Lillestrom 18:8

Alstertal – Amsterdam 7:9

Kaiserau – Oyten 18:10

Oldenburg – Badenstedt 14:9

Qualifikation zum Spiel um Platz 5

Lillestrom – Oyten 16:11

Alstertal – Badenstedt 9:12

Halbfinale 

Buxtehude – Kaiserau 16:13

Amsterdam – Oldenburg 11:17

Spiel um Platz 5

Lillestrom – Badenstedt 12:18

Spiel um Platz 3 

Kaiserau – Amsterdam 15:11

Endspiel 

Buxtehude – Oldenburg 14:13

Beste Torhüterin: Lea Rühter, Buxtehuder SV

Beste Spielerin: Lena Thomas, VfL Oldenburg