Jugendordnung: Zeit für eine Rundum-Erneuerung

Etwas antiquiert, aber nur etwas: Am 1. Januar 2002 trat die aktuelle HVN-Jugendordnung in Kraft. „Zeit für eine Rundum-Erneuerung“, sagt Kathrin Röhlke, Vizepräsidentin Jugend des Handball-Verbandes Niedersachsen. Im November will sie dem Erweiterten Präsidium eine Neufassung vorlegen. HVN-Mitarbeiter Olaf Bause und Helmut Schuirmann von der Handballregion Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven schrieben an dem Entwurf mit.

Helmut Schuirmann, Co-Autor des Entwurfs der neuen Jugendordnung.

„Weg von Heim- und Bastelabenden oder Wandertagen, hin zu den Anforderungen einer modernen Jugendarbeit“, beschreibt Röhlke die wesentlichen Neuerungen. Geregelt wird in dem Entwurf unter anderem die Besetzung des Jugendausschusses, aber auch die Zusammenarbeit mit den Gliederungen, sprich den Kreisen und Regionen.

Für Kathrin Röhlke persönlich ist die Übernahme von Leitlinien für die Jugendarbeit in den Vereinen von Bedeutung. Im Paragraphen fünf, Ziffer sechs des Entwurfs heißt es etwa: „Die Jugendlichen sollen zu Eigenverantwortlichkeit, Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, auch im Hinblick auf ihr späteres Leben, und zu sozialem Verhalten in der Trainingsgemeinschaft erzogen werden.“

Die abschließenden Beratungen des Entwurfs sind für Freitag und Sonnabend, 12. und 13. November, während der EP-Sitzung in Walsrode vorgesehen. oti

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