Jugend: Verband und Gliederungen wollen Dialog intensivieren

Die Teilnehmer der Sitzung der Mitglieder des Jugendausschusses mit den Vertretern der Jugend aus den Gliederungen des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) haben währen ihrer Zusammenkunft in Walsrode am Sonnabend Zwischenbilanz gezogen. Auf dem Prüfstand: Der Modus der Relegation der Jugendligen von Bremer Handballverband (BHV) und HVN. HVN-Vizepräsidentin Kathrin Röhlke rief zur Unterstützung der Spieltechniker auf: „Auch falls mal etwas nicht klappen sollte, wir dürfen nicht gleich alles zerreden.“

BHV-Jugendspielwart Olaf Bunge.

BHV-Jugendspielwart Olaf Bunge sprach von „leichten Problemen“ zu Beginn der Einführung der neuen Relegationsmodi, die überwiegend auf „Kommunikationsschwierigkeiten“ zurückzuführen seien. „Hier und da sind unsere Ziele und Botschaften nicht bei den Vereinen angekommen.“

Verhalten betrachten die Vertreter der Gliederungen die Absicht des von BHV und HVN gemeinsam gebildeten Spielausschusses, zu Beginn der Saison 2014/2015 eine Oberliga der männlichen C-Jugend einzuführen (hvn-online.com berichtete). Peter Mützel als Vertreter der Handball-Region Mitte Niedersachsen: „Wir sprechen immer über Ober- und Landesliga.“ Mützel mit Blick auf den Spielbetrieb in den Gliederungen: „Wir haben auch darunter Verpflichtungen.“

Kathrin Röhlke: „Wir haben unterschiedliche Vereinsstrukturen, aber auch verschiedene Ansprüche.“ Leistungsorientierung könne nicht erst in der B-Jugend beginnen. „Wir dürfen die Basis nicht aus dem Blick lassen.“

Helmut Schuirmann (Handball-Region Friesland / Wittmund / Wilhelmshaven) und Uwe Viebrans (Handball-Region Südniedersachsen) fordern die Intensivierung des Dialoges. Viebrans: „Die Jugendspieltechniker der Gliederungen sollten bei gravierenden Änderungen eingebunden werden.“ Mit möglichen Mehrwerten auch für die Spieltechniker des Verbandes: „Es muss auch Kreativität von unten kommen,“ sagte Schuirmann. oti