Internat: HVN im Gespräch mit Vereinsvertretern

„Auch wenn die Bauarbeiten leicht hinter dem Zeitplan liegen, kann der Betrieb rechtzeitig aufgenommen werden“, sagt LSB-Direktor Reinhard Rawe. Im August will der Landessportbund das Sportinternat am Olympiastützpunkt Hannover eröffnen - zehn Vollzeitplätze stehen dann dem Handball-Verband Niedersachsen zur Verfügung.

Heute erörterten HVN-Präsident Wolfgang Ullrich, Geschäftsführer Gerald Glöde und Landestrainer Thomas Engler mit Vertretern des TSV Hannover-Burgdorf, des TSV Hannover-Anderten und des SV Eintracht Hildesheim die Optionen und Voraussetzungen der Zusammenarbeit.


„Unser Ziel ist die Förderung von ausgewählten Talenten“, sagt Thomas Engler. Dass der Landesverband dabei aktuell seinen Blick im Schwerpunkt auf den männlichen Bereich richtet, hält der Landestrainer für sinnvoll. „Eine Anbindung an den Trainings- und Spielbetrieb, unter Berücksichtigung der vorhandenen Spielklassensystematik und Förderstrukturen, der im leistungsorientierten Nachwuchsbereich arbeitenden Vereine  im Großraum Hannover ist dabei unerlässlich.“

In Betracht der Fördermaßnahmen kommen laut Handball-Verband Niedersachsen Spieler der Jahrgänge 1992 bis 1996, die neben den Trainingseinheiten in den kooperierenden Vereinen, ab August wöchentlich in den Genuss von drei bis vier zusätzlichen Einheiten in den Vormittags-stunden unter Leitung der HVN-Trainer kommen.

Für die Aufnahme von weiteren weiblichen Talenten in das Vollzeitinternat ist nach Einschätzung Englers die leistungssportliche Gesamtstruktur im Großraum Hannover zurzeit nicht gegeben „Was nicht ausschließt, dass wir weiblichen Talenten zusätzliche Teilzeitplätze im Internat zur Verfügung stellen.“

In den Gesamtkomplex der Überlegungen müsse auch das Projekt des Frauen-Bundesligisten VFL Oldenburg einbezogen werden, ab Sommer 2011 ein vereinsgebundenes Internat für Nachwuchshandballerinnen zu eröffnen. HVN-Präsident Wolfgang Ullrich: „Ein Projekt, das die Unterstützung des Verbandes verdient.“ oti