HVN-Kader W99 - „Belastung ist doch hoch“

Zum Teil unnötige Fehler, leichtfertig verspielte Bälle, zu spätes Umschalten von Angriff auf Abwehr - für Kathrin Mürmann Gründe, die im dritten Spiel des HVN-Kaders W99 während des Vergleichsturniers des Handball-Verbandes Saar zur 26:42-Niederlage gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Niederrhein geführt hatten. Und: „Die Belastung für die Mädchen ist nicht zu unterschätzen.“

Leonie Klinkmann beim Torwurf.

Anders wie Niederrhein hätten die Auswahlspielerinnen allein am Sonnabend drei Spiele zu absolvieren gehabt. „Alle über die volle Distanz und mit nur einem Spiel Pause vor der letzten Begegnung. Das geht an die Substanz“, sagt Mürmann. 

Niederrhein dominierte das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute, hatte sich schnell auf 5:9, bis Ende des zweiten Drittels von Spielhälfte eins mit 7:17 abgesetzt. Die Belastung der beiden vorausgegangen Spiele war den jungen Damen anzumerken. Siebenmeter-Würfe verfehlten das Tor, Fehlpässe. Niederrhein wusste die Aussetzer zu nutzen und erhöhte bis zum Halbzeitpfiff auf 26:9.

Was Kathrin Mürmann ihren Schützlingen in der Halbzeit gepredigt hat, ist nicht überliefert. Es zeigte jedenfalls Wirkung: Die HVN-Mädchen versuchten, die drohende Niederlage in Grenzen zu halten, verkürzten den Abstand zwischenzeitlich auf 13 Tore (18:31, 38. Minute). Zu mehr fehlten die Kräfte, der Gegner zog bis zum 26:42-Endstand davon.

Kathrin Mürmann: „Zumindest in der zweiten Halbzeit haben die Mädchen gezeigt, dass sie es wollen, und auch können.“ oti