HVN-Kader W2001 mit Turniersieg und Auszeichnungen für Lucas und Heitefuß

Turniersieg beim Ländervergleichsturnier der weiblichen Jugend des Jahrganges W2001 in Langenfeld, Auszeichnung für Kim Lucas vom FC Schüttorf 09 als beste Torhüterin des Turniers und für Anabel Heitefuß von der HSG Hannover-Badenstedt als eine der besten Feldspielerinnen. Gut zwei Monate vor der Erstsichtung des Deutschen Handballbundes in Kienbaum scheint der HVN-Kader 2001 gut aufgestellt.

Der HVN-Kader in der Begegnung gegen den HV Saar. - Foto: Schlotmann

Nach dem 29:16 gegen Hessen und dem 24:19 gegen Rheinland-Pfalz am Sonnabend bezwangen die HVN-Mädchen am Sonntag zunächst 30:13 gegen den Handball-Verband Saar und sicherten sich schließlich durch ein 28:25 gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Niederrhein den Turniersieg. 

HVN-Trainerin Sina Pflücke, die die Niedersachsenauswahl gemeinsam mit Nadine Große und Landestrainer Christian Hungerecker betreute, nach der Begegnung gegen den Handball-Verband Saar: „Die Mädchen waren von Beginn an wach und haben schon am Finaltag gezeigt, dass sie das Turnier als Sieger beenden wollten.“

Schon nach drei gespielten Minuten lag der HVN-Kader 3:0 vorne. Saar nahm früh die Auszeit, um den Spielfluss der Niedersachsen zu unterbrechen. Der HVN-Kader ließ sich davon nur wenig irritieren und hatte sich nach 10 von insgesamt 40 zu spielenden Minuten 8:3 abgesetzt. Zur Halbzeit stand ein 16:6 auf der Anzeigetafel des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Langenfeld.

In Halbzeit zwei ließen die HVN-Mädchen nicht mehr viel anbrennen. In der 28. Minute –führten sie 19:8, in der 32. 22:9 – und am Ende 30:13.

Marie Steffen vom VfL Oldenburg nach dem Turnier: „Im ersten Spiel hat sich gezeigt, dass wir eine starke Bank haben und es keinen Leistungsabfall gibt, wenn gewechselt wird. Dennoch war das keine Begegnung, an der wir uns messen sollten.“

Das zweite Spiel am Sonntag, gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Niederrhein, mutierte zu einem echten Endspiel. Marie Steffen: „Jeder gab 100 Prozent, sowie auf der Bank als auch auf dem  Feld, in der Abwehr und im Angriff. Es war eine super Stimmung in der Halle.“ 40 Minuten lang schenkten sich beide Mannschaften nicht: „Am Ende konnten wir aber überzeugen und hatten uns den Sieg verdient“, sagt die Oldenburgerin. oti

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