HVN-Kader M98 gegen die ArGe - Witte sieht „vermeidbare Niederlage“

Zufriedenheit geht anders: HVN-Landestrainerin Christine Witte sprach nach Ende der Begegnung gegen die ArGe Rheinland-Pfalz mit den Angehörigen des HVN-Kaders M98 Klartext, ließ ihrer Enttäuschung über den Verlauf von Spiel Nummer drei des Ländervergleichs beim Handball-Verband Saar freien Lauf: „Da hätte ich mehr erwartet. Wir sind über 50 Spielminuten ein einziges Mal in Führung gegangen.“ Am Ende unterlagen die Niedersachsen der ArGE mit 27:29.

Das Team Niedersachsen unterliegt der ArGe Rheinland-Pfalz.

Das Tor Nummer eins ging auf das Konto der Niedersachsen, der zweite Treffer der Begegnung auch. Nach fünf Spielminuten stand es 3:2 für Rheinland Pfalz. Niedersachsen ließ den Gegner zwar nicht wegziehen, glich auch aus (11:11, 24. Minute), fand aber nicht den richtigen Hebel, um die Begegnung auf den richtigen Kurs zu bringen. Mit einem 11:12 zur Halbzeitpause gingen die Mannschaften in die Kabinen.

Mitte der zweiten Halbzeit brach das Spiel des HVN-Kaders vollends ein, die ArGE setzte sich bis kurz nach Mitte der zweiten Spielhälfte auf 23:18 ab. Spätestens jetzt rissen sich die Niedersachsen am Riemen, verkürzten noch einmal auf 25:26 in der 48. Spielminute. Die Aufholjagd begann zu spät. Am Ende gewann Rheinland-Pfalz mit 29:27.

Noch am Samstagabend bat die Landestrainerin die Spieler zur Ursachenforschung. Sie selbst muss nicht lange über die Gründe der aus ihrer Sicht „vermeidbaren Niederlage“ nachdenken. Sie spricht von einer „hohen Fehlerquote“, schlechtem Rückzugsverhalten, auch von einem Bedarf der Optimierung der Abwehrleistung. Für sie persönlich am schlimmsten: „Eine Laufbereitschaft ohne Ball habe ich in Gänze vermisst.“ oti