HVN-Kader M96/97 trotz Niederlage gegen Baden zur Läpo-Endrunde

Mit gemischten Gefühlen haben heute die Angehörigen des HVN-Kaders M96/97 die Heimreise aus Lößnitz angetreten: Zwar hatte die Vertretung des Handball-Verbandes Niedersachsen das vierte und letzte Spiel im Zuge der Vorrunde zum Länderpokal des Deutschen Handballbundes mit 20:34 verloren, hatte aber schon vor Beginn der Partie gegen die Vertretung des Handball-Verbandes Baden die Qualifikation zur Endrunde des Länderpokals vom 15. bis zum 17. März in Rotenburg an der Fulda in der Tasche.

Der HVN-Kader M96/97 in Lößnitz.

HVN-Physiotherapeut Helmut Körner brachte die Stimmungslage in der Mannschaft und im Betreuerstab auf den Punkt: "Das war unser Streichergebnis an diesem Wochenende."

Die Vertretung aus Baden, die sich am Vormittag vom Handball-Verband Schleswig-Holstein unentschieden getrennt hatte, musste den HVN-Kader bezwingen, um selbst die Fahrkarte nach Rotenburg lösen zu können - und das ließen die Badener die Niedersachsen spüren.

HVN-Landestrainerin Christine Witte: "Fehlpässe, Unkonzentriertheiten, Fehlabschlüsse - der Gegner bestrafte uns mit Tempogegenstößen." Schon nach wenigen Minuten waren die Niedersachsen mit 1:5 ins Hintertreffen geraten. Zur Halbzeit lag Baden mit 20:9 in Front.

Halbzeit zwei mutierte zum Spiegelbild der ersten Spielhälfte. Witte: "Unseren Spielmachern fehlten einfach die Ansätze." Niedersachsen verkürzte zwar zwischenzeitlich noch einmal auf 14:24, brach dann aber erneut ein. Baden setzte nach wie vor auf Tempospiel und setzte sich bis zum Schlusspfiff bis auf 20:34 ab. "Das war von uns kaum Gegenwehr", resümiert die Landestrainerin. "Vielleicht auch Folge davon, dass wir die Quali bereits in der Tasche hatten."

HVN-Trainer Stephan Lux, der gemeinsam mit Co-Trainer Nils Bürgel den Kader in Lößnitz coachte: "Uns fehlte die Spiellenkung. Wir fanden keinen Zugriff auf das Spiel, dann ging uns die Begegnung schnell von der Fahne."

Alles in allem gibt sich Stephan Lux mit dem Abschneiden des Kaders bei der Veranstaltung, für die der Handball-Verband Sachsen die örtliche Ausrichtung übernommen hatte, zufrieden: "Die Jungs haben toll mitgezogen. Jetzt gilt es, die Vorbereitung auf die Endrunde des Länderpokals in den Blick zu nehmen." oti

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