HVN-Kader M2000 verliert gegen Hessen und Rheinland-Pfalz

Am Ende der Auftaktbegegnung gegen Rheinland-Pfalz stand ein 16:20 auf der Anzeigetafel der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Langenfeld (Halbzeit 8:8), am Ende der zweiten Begegnung des Ländervergleichsturniers ein 18:24. Gegner war Hessen (Halbzeit 8:14). „Rheinland-Pfalz war ein überragender Gegner“, resümiert HVN-Trainer Ludger Emke. „Gegen Hessen wäre sicherlich mehr drin gewesen“, sagt Landestrainerin Christine Witte.

Spielszene aus der Begegnung des HVN-Kaders M2000 gegen die Vertretung aus Hessen. - Foto: Schlotmann

In der Begegnung gegen Hessen benötigten die Niedersachsen sieben von 40 Spielminuten, um das erste Feldtor zu werfen (Veit Mävers zum 3:4). In der 13. Minute führte Hessen erstmals mit drei Toren (6:9), in der 17. erstmals mit vier Zählern (8:12). Bis zur Halbzeit hatte sich der Gegner bereits auf 14:8 abgesetzt.

Die Hessen setzten ihren Weg unbeirrt fort; zumindest bis kurz vor Spielschluss. Niedersachsen verkürzte in der 37. Minute noch einmal auf 17:19, verpasste es aber, den Spieß noch einmal umzudrehen. Endstand: 18:24.

Landestrainerin Christine Witte verzichtet auf Schelte: „In der zweiten Halbzeit haben sich die Jungs noch einmal richtig zusammengerissen. Wir haben dann richtig guten Handball gezeigt.“ Zufrieden sei sie mit den Torhüterleistungen. „Den beiden kann man keinen Vorwurf machen“, sagt Witte. „Wir werden uns während der folgenden Maßnahmen damit beschäftigen, die Abwehr zu optimieren, aggressiver zu werden – und müssen noch mehr auf den Schlüsselpositionen arbeiten. Dazu gehören für mich die Mittespieler. Ansonsten haben wir ähnliche Fehler gemacht, wie im Spiel gegen Rheinland-Pfalz.“

In der Auftaktbegegnung hatte HVN-Trainer Ludger Emke insbesondere eine mannschaftliche Geschlossenheit vermisst. „Das waren zu viele Einzelaktionen. Wir verfügen über talentierte Spieler, haben es bis heute aber noch nicht geschafft, die einzelnen Talente zu einer Einheit zu formen. Das ist Rheinland-Pfalz schon weiter.“

Optimierungsbedarf sieht Emke genauso in der Abwehr: „Wir machen immer wieder Absprachefehler, die Gegner auf diesem Niveau ausnutzen.“

In der Begegnung gegen Rheinland-Pfalz waren die Niedersachsen schnell mit 0:2 in Rückstand geraten, führten später 7:4. Bis zur Halbzeit hatte der Gegner auf 8:.8 aufgeschlossen.

Landestrainerin Christine Witte: „In der zweiten Halbzeit haben wir gerade zu Beginn zu viele technische Fehler gemacht. Die Vertretung aus Rheinland-Pfalz nutzte das, und setzte sich schnell auf 14:10 ab. Endstand 16:20.

Dennoch kann Christine Witte der Niederlage auch etwas Positives abgewinnen: „Unsere 3:2:1-Anwehr funktioniert sehr gut. Darauf können wir aufbauen.“ Im Angriff fehle die Geduld. „Daran müssen wir arbeiten.“ oti

Impressionen