„EWE-Cup“: W2000 und M1999 unterliegen beide Schleswig-Holstein

0:4 Punkte im direkten Vergleich mit Schleswig-Holstein: Im Zuge des „EWE-Cups“ in Bremervörde unterlag der HVN-Kader M1999 am Sonnabend mit 29:30 der Vertretung aus Schleswig-Holstein. Der HVN-Kader W2000 verlor 21:35. Lotta Hoppe vom VfL Oldenburg: „Wir konzentrieren uns jetzt auf unser letztes Spiel und versuchen, da noch etwas zu reißen.”

Spielszene aus der Begegnung des HVN-Kaders M1999 gegen Schleswig-Holstein.

„Wir waren einfach zu hektisch und zu nervös“, bilanziert die Oldenburgerin die zweite Begegnung des HVN-Kaders am Sonnabend. „Auch wenn die Gegner uns körperlich überlegen waren, sollte das keine Entschuldigung sein.”

Schleswig-Holstein hatte von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen lassen, die Partie gewinnen zu wollen. Nach zehn Minuten lagen die Gäste mit 9:1 in Front. Sie führten zur Halbzeit mit 13:7. HVN-Trainerin Sabine Kalla: „In der Pause haben wir noch mal deutlich gemacht, auf welchem Niveau hier Handball gespielt wird - und, dass man, auch wenn man zurückliegt, den Kopf nicht in den Sand stecken darf.“ An der Deutlichkeit des Ergebnisses hat das nichts geändert. Kalla: „Schleswig-Holstein ist einfach schon weiter als wir.“

Die HVN-Trainer Stephan Lux und Thomas Cordes sahen zeitgleich eine Partie auf Augenhöhe: Mit 29:30 unterlag der HVN-Kader M1999 Schleswig-Holstein. Lux zeigte sich dennoch zufrieden: „Das war um Längen besser als die Begegnung gegen Hamburg.” Schleswig-Holstein zollt der HVN-Trainer Respekt: „Die Gäste sind schon besser entwickelt. Dennoch: Auf die Leistung unserer Jungs kann man aufbauen.”

Über 50 Minuten konnte sich keine der Mannschaften absetzen. Schleswig-Holstein legte vor, Niedersachsen zog nach. Niedersachsen legte vor, Schleswig-Holstein zog nach. Lediglich  Mitte der zweiten Halbzeit hatten sich die Gäste einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeitet (24:20). Lux: „Kampfgeist hat uns wieder ins Spiel gebracht. Wir hätten die Begegnung auch gewinnen können.“ oti

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