DHB veröffentlicht Ordnungsänderungen

Das Erweiterte Präsidium (EP) des Deutschen Handballbundes (DHB) hat währen seiner Aprilsitzung Änderungen der Spielordnung beschlossen. Darauf wies DHB-Präsident Heinz Winden jetzt hin. Gültig werden die Änderungen zum Teil zum 1. Juli – zum Teil aber auch ab sofort.

Betroffen von den Ordnungsänderungen ist unter anderem die Möglichkeit der Abtretung des Doppelspielrechts für Jugend-Kader-Spieler des DHB und der Regional- beziehungsweise Landesverbände in Seniorenmannschaften fremder Vereine. Konnte das Doppelspielrecht bisher für Mannschaften in fremden Vereinen  in den vierthöchsten Spielklassen abgetreten werden, ist das Recht ab dem 1. Juli auch auf Mannschaften fremder Vereine in der fünfthöchsten Spielklasse anzuwenden  (Paragraph 19 Absatz 2, letzter Satz). Paragraph 55, Absatz 2 der Spielordnung wurde durch die Mitglieder des Erweiterten Präsidiums entsprechend angepasst.

Durch die Änderung des ersten Satzes im zweiten Absatz des Paragraphen 87 räumt der DHB den Landesverbänden einen erweiterten Spielraum bei der Auslegung des IHF-Regeln ein. Konnten die Landesverbände bis dato für ihren Bereich abweichende  Bestimmungen zur Anwendung über die Spielzeitunterbrechung bei „Team-time-out" (Auszeit) erlassen, sind jetzt auch abweichende Bestimmungen bezüglich der Dauer der Halbzeitpausen, der Anzahl der „Team-Time-outs“ und der Anzahl von Spielern möglich.

Zunächst für ein Jahr geändert haben die EP-Mitglieder die Bestimmungen zur Gestaltung der Pokalrunden der Männer auf DHB-Ebene. Die Erstligisten greifen demnach in der Saison 2012/2013 erst in der dritten Runde in das Pokalgeschehen ein. oti

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