DHB: Regionalrat steht hinter den Vorschlägen der AG Strategie

Im Mittelpunkt der Sitzung des Handball-Regional-Rats (HRR), dem Zusammenschluss der Landes- und Regionalverbände im DHB, stand an diesem Wochenende in Berlin die Beratung der Ergebnisse der Arbeitsgruppe Strategie (AG) zur zukünftigen Struktur und Ausrichtung von Präsidium und Hauptamtlichkeit im Deutschen Handballbund. Einstimmige Unterstützung fand die von der AG Strategie vorgeschlagene neue Ausrichtung, auch durch Wolfgang Ullrich, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen.

Wolfgang Ullrich, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen.

Ullrich heute auf Anfrage der Redaktion von hvn-online.com: „An das eine oder andere müssen wir noch ran.“ Gebildet habe der Handball-Regional-Rat zwei Arbeitsgruppen: Eine, um die von der vorgeschlagenen Organisationsstruktur abzuleitende Aufgaben- und Rechtebeschreibung für die Satzung zu formulieren, eine zweite, die die Funktion einer Art Kandidatenfindungskommission übernimmt. „Schon im April sollen fundierte Ergebnisse vorliegen“, sagt der Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen.

Neben den Vertretern der Bundesligen der Männer und der Frauen sowie dem Vertreter des HRR, dem Vizepräsidenten Leistungssport und dem Vizepräsidenten Jugend, Bildung, Schule soll danach zukünftig der Bereich des Amateur- und Breitensports durch einen Vizepräsidenten im Präsidium vertreten sein. Daneben ist eine Zusammenlegung bisheriger Aufgabenbereiche (Finanzen, Recht, Organisation) in einem neuen Ressort unter der Zuständigkeit eines Vizepräsidenten Organisation vorgesehen.

Mit der Einsetzung eines Generalsekretärs soll eine weitere Professionalisierung der operativen Ebene erreicht werden. Neben den Aufgabenfeldern Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit obläge dem Generalsekretär die Leitung der nachgeordneten Direktionen „DHB-Manager Sport“ und „DHB-Manager Recht und Verwaltung“ sowie der Abteilungen „Jugend, Bildung, Schule“ und „Amateur- und Breitensport, Landesverbände, Schiedsrichter“.

Die Verbände erklärten sich im Grundsatz zu einer Anschubfinanzierung zur Absicherung der Strukturreform bereit. Wolfgang Ulrich: „Vorbehaltlich dessen, dass dort, wo wir Potential sehen, auch eingespart wird, und die Bundesliga mitzieht. Und frühestens 2014, um diese Gelder auch im ordentlichen Haushalt bereitstellen zu können.“ www.dhb.de / oti