D-Jugend-Turniere: Komplimente aus der Trainerreihen

Die D-Jugend-Turniere des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) scheinen etabliert: Komplimente für die Grundkonzeption gab es am Sonnabend am Spielort Bissendorf aus den Reihen der Trainer der teilnehmenden Mannschaften, aber auch von HVN-Landestrainerin Christine Witte: „Für mich ist das die einfachste Variante, möglichst viele Spieler an einem Ort zu sehen.“

Stephan Barkemeyer war mit der D-Jugend der HSG Delmenhorst nach Bissendorf gereist.

Stephan Barkemeyer von der HSG Delmenhorst: „Die Idee ist einfach gut. In den Gliederungen gibt es in den jüngeren Jahrgängen zum Teil sehr krasse Leistungsunterschiede. Hier haben die Jungs Gelegenheit, sich mit Mannschaften auf ähnlich hohem Niveau zu messen.“

Die zum Teil langen Anreisewege hätten die Mannschaften gerne in Kauf genommen. „Das gehört dazu, wenn man leistungsorientiert arbeiten will.“

Die HSG selbst, am Ende Turnierzweiter, habe erst nach „leichten Anlaufschwierigkeiten“ in das Turnier gefunden. „Für die Jungs ist es etwas Besonderes hier zu spielen. Die vielen technischen Fehler führe ich auf die Nervosität zurück.“

Komplimente sendet Barkemeyer auch in Richtung der örtlichen Ausrichter. „Das passt hier alles.“

Christine Witte: „Wir sollten darüber nachdenken, das Konzept der D-Jugend-Turniere weiter auszubauen.“ Bittet der Verband aktuell noch im jährlichen Wechsel Mädchen- und Jungenmannschaften zu den Turnieren, wären für Christine Witte jährliche Veranstaltungen für Mädchen und jährliche für Jungen wünschenswert. „Das würde unsere Bemühungen, frühzeitig mit den leistungsorientiert arbeitenden Vereinen in den Dialog einzutreten, unterstützen.“ oti

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