BHV und HVN - Präsidien wollen Zusammenarbeit enger verzahnen

Die Präsidien von Bremer Handballverband (BHV) und Handball-Verband Niedersachsen (HVN) planen die Zusammenarbeit zu intensivieren: Ergebnis einer Gesprächsrunde am Dienstag am Rand des DKB HBL Super Cups in Bremen. Monika Wöhler als Präsidentin des BHV und Wolfgang Ullrich, Präsident des HVN, sind sich einig: „Wo wir können, sollten wir unsere Arbeit enger verzahnen; nicht zuletzt, um Kosten einzusparen und Synergien zu schaffen.“

Tagung der Präsidien von BHV und HVN in Bremen: „Wir wollen unsere Zusammenarbeit enger verzahnen.“

Das Treffen der Spitzengremien der beiden Landesverbände hat Geschichte: Einmal jährlich kommen die Präsidialen zusammen, um den gemeinsamen Spielbetrieb zu bilanzieren, der für die Bremer Handball-Vereine und die aus dem Nordwesten Niedersachsens längst Selbstverständlichkeit ist. Durch die Relegationen zu den Ober- und Landesligen der Jugend der Spielzeit 2013/2014 ist der gemeinsame Spielbetrieb inzwischen auch auf den Osten und Süden Niedersachsens ausgedehnt worden. Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik des BHV: „Es gibt keinen Grund, im Spielbetrieb vor politischen Grenzen Halt zu machen.“

Laut Mitteilung der Geschäftsführer der beiden Verbände, Gerald Glöde (HVN) und Jürgen Sczygiol (BHV), seien Ansätze von einer  Zusammenarbeit zwischenzeitlich auch in den Bereichen Ausbildung, Leistungsförderung und Allgemeine Jugendarbeit erkennbar. Jüngstes Beispiel: Die Planung und die Durchführung des ersten „Norddeutschen Trikot-Tages“, in der die Mitarbeiter der Jugend-Ressorts und Vereine beider Verbände Schulter an Schulter arbeiten. Laut HVN-Präsident Ullrich „überaus erfolgreich“.

Vereinbart haben die Präsidien am Mittwoch konkrete Abstimmungsgespräche zwischen den Mitarbeitern der Ressorts Ausbildung, Recht und Leistungsförderung sowie welche zwischen den Mitarbeitern der Geschäftsstellen. HVN-Vizepräsident Finanzen Wolfgang Gremmel wünscht sich unter anderem Vorschläge für die Harmonisierung der Arbeitsabläufe. Andreas Espelage, im HVN-Präsidium verantwortlich für Bildung und Entwicklung, sieht in einem Ausbau der Zusammenarbeit insbesondere Chancen in der Projektentwicklung.

Bis Mitte Dezember sollen die Ressorts erste Ergebnisse vorlegen. oti