Historie

2016: Erste U16 Beachhandball-Europameisterschaft

Mit dem U16 European Beach Handball Championship richtete die EHF nun auch den ersten internationalen Wettbewerb für Jugendspieler aus. Mit der Entsendung von zwei deutschen Teams machte der DHB einen weiteren Schritt in Richtung Leistungssport Beachhandball. Mit der Möglichkeit sich bei einer guten Leistung auch für die U17-WM im Jahr 2017 und die olympischen Jugendspiele im Jahr 2018 qualifizieren zu können, zeigt der DHB außerdem, dass der deutsche Beachhandball bereit ist, sich erneut fest auf internationaler Ebene zu etablieren.

2015: Auswahlmannschaften nehmen Spielbetrieb wieder auf

Nach acht Jahren ohne Teilnahme an internationalen Meisterschaften, sandte der DHB wieder eine Auswahlmannschaft durch Europa. Bei der Europameisterschaft der Männer in Spanien belegte das deutsche Team Platz 8.

2014: Start neuer nationaler und internationaler Wettbewerbe

Mit der Einführung der German Beach Open Tour nahm der DHB den Gedanken der deutschen Meisterschaften im Beachhandball wieder auf. Das in Wildeshausen stattfindende Turnier gilt als die offizielle Qualifikationsserie für die deutschen Meisterschaften im Beachhandball.

Die EHF startete im selben Jahr mit einem neuen Wettbewerb, der mittlerweile als höchster Europapokal-Wettbewerb für Vereinsmannschaften angesehen wird. Der so genannte Beach Handball Champions Cup. So wurde es für deutsche Spieler wieder möglich auch international auflaufen zu können.

2013: Über 1000 Kinder bei beiden Beach-Turnieren in Cuxhaven

Nachdem der Landesverband im vorherigen Jahr auf Grund einer enorm hohen Nachfrage ein zweites Turnier für Kinder aus dem Boden stampfte, wurde diese Entscheidung 2013 endgültig bestätigt. An beiden Turnieren nahmen zum ersten Mal jeweils mehr als 1000 Kinder teil. Ein wahrer Erfolgsbeweis!

2011: Die letzten deutschen Meisterschaften

Auf Grund der Abspaltung und der immer geringer werdenden Teilnehmerzahlen finden 2011 die letzten deutschen Meisterschaften statt.

2008: Der Süden spaltet sich ab

Mit dem Start der „BW Beach Open“ koppelte sich Deutschlands Handball-Süden von der Masters-Serie des DHB ab und setzte auf seine eigene Meisterschaft.

2007: Beachhandball als reine Breitensportart

Einen Einbruch im Bereich des Leistungssports erlebte der Beachhandball durch die Auflösung der Auswahlmannschaften, denn der DHB stellte keinen Beachhandball-Delegierten mehr. Seitdem liefen keine deutschen Mannschaften mehr bei internationalen Großturnieren auf.

Auch die European Beach Tour fand in Deutschland nicht mehr statt und fast alle deutschen Teams stellten ihre Teilnahme an der Tour des EHF aus Zeit- und Kostengründen ein.

Im Landesverband findet parallel dazu das erste eigenständige Kinderturnier mit 49 Mannschaften statt.

2006: EM-Sieger im eigenen Land und Vize-Weltmeister

Da sich Cuxhaven schon seit fast 10 Jahren als Austragungsort für viele national hochklassige Wettbewerbe etabliert hatte, war es nur eine Frage der Zeit bis auch internationale Veranstaltungen ihr Zuhause im Stadion am Meer finden sollten.

Im Juli des Jahres 2006 lud Cuxhaven dann als Austragungsort der Europameisterschaft ein. Für die Krönung dieses Wettbewerbs sorgten die Damen der deutschen Nationalmannschaft, die am Ende den Titel des Europameisters für sich behaupteten.

Perfekt machten sie dieses Jahr zusätzlich mit dem Finaleinzug bei der Weltmeisterschaft in Brasilien und der Vize-Weltmeisterschaft, nachdem sie im Finale gegen die Ausrichterinnen aus Brasilien verloren.

2005: Beachhandball in Deutschland – international

Nachdem der DHB nun auch einen Referenten für Beachhandball angestellt hatte, fand mit den World Games in Duisburg der erste internationale Wettbewerb statt, auch wenn sich dieser nicht ausschließlich um Beachhandball drehte.

In Cuxhaven wurden zudem das erste Mal drei Turniere vom Landesverband durchgeführt und die Investition in den Beachhandball weiter gesteigert.

2004: Beachhandball auf einem neuen Höhepunkt

Das Jahr 2004 war das bis heute stärkste Jahr des Beachhandballs. Auf internationaler Ebene fand die erste offizielle Weltmeisterschaft in Ägypten statt, allerdings ohne deutsche Beteiligung. Dafür holten die deutschen Teams bei der Europameisterschaft im gleichen Jahr sowohl Bronze (weiblich), als auch Silber (männlich).

Aber auch national brannte die Luft – und der Sand. Die Masters-Serie des DHB erreichte mit über 35 Turnieren ein neues Maximum und auf weit über 100 Fun-Turnieren in ganz Deutschland bejubelten geschätzte 100.000 Zuschauer die über 200 Beachhandball-Teams.

2003: Start der European Beach Tour

Die Europäische Handball Federation (EHF) startete eine Europäische Beachhandball Tour, bei der zahlreiche Turniere in ganz Europa, die gewisse Standards erfüllen, subsumiert werden. Teams können sich bei der EHF registrieren und Punkte auf den Turnieren sammeln, Kommunikationsplattform ist die Internetseite ebt.eurohandball.com

Die besten Teams aus verschiedenen Ländern der Rangliste spielen im Folgejahr das große EBT- Finale aus.

2001: Eine inoffizielle Weltmeisterschaft

Im Rahmen der World Games in Japan spielten zum ersten Mal Teams aus aller Welt gegeneinander. Daher galt diese sportliche Großveranstaltung für viele Fans des Beachhandballs als erste, wenn auch nicht offizielle, Weltmeisterschaft.

2000: Erste Europameisterschaft

Mit dem neuen Jahrtausend fand auch die erste Meisterschaft auf europäischer Ebene statt. Jeweils acht männliche und acht weibliche Teams kämpften im Sand um den Titel des ersten Europa-meisters. Die deutschen Handballerinnen belegten dabei den Platz des Vizemeisters.

1999: Premiere im Landesverband – Niedersachsenmeisterschaft

Auch in Niedersachsen fanden die ersten Turniere für Senioren und Junioren statt. Am Tankum-See wurde zudem das erste Mal ein Niedersachsenmeister ausgespielt.

1999: Erste deutsche Meisterschaft

Seit dem Jahr 1999 wird eine offizielle deutsche Beachhandball-Meisterschaft als großes Finale dieser Masters-Serie ausgetragen.

Bis heute wird die Masters-Serie mit ständig wachsender Zahl an Turnieren und Teams durchgeführt.

1997: Cuxhaven wird zum Mekka

In den folgenden Jahren stieg das Interesse an Beachhandball stetig. Als Austragungsort für die Endspiele hat sich in diesen Jahren Cuxhaven an der Nordsee etabliert.

1996: Beachhandball Masters-Serie

Bereits 1996 wurde die erste DHB-Beachhandball Masters-Serie mit 15 Vorrundenturnieren und einem großen Finale auf Sylt durchgeführt. Über 10.000 Zuschauer verfolgten dort mit großem Interesse die Spiele am Strand auf den fünf Spielfeldern.

1995: Beachhandball-Testserie

Im Jahr 1995 startete der DHB mit fünf Turnieren in Bartenbach, Warnemünde, St. Peter-Ording, Darß und Westerland den Testlauf für eine Masters-Serie.

1994: Erstes Turnier in Deutschland

Am 23. Juni 1994 konnte in Bartenbach bei Göppingen eine kombinierte Beach-Handball-Volleyball-Anlage fertiggestellt werden. Zur Einweihung der Anlage traten die Beach-Pioniere aus Bartenbach gegen eine DHB-Auswahl an.

Die Reaktionen auf das anschließende erste Beachhandball-Turnier in Deutschland waren durchweg positiv.

Teilnehmer, Zuschauer und anwesende Fachleuten des Handballsports waren begeistert.

1992: Gründung COHB

Noch im selben Jahr wird das „Comitato Organizzatore Handball Beach (COHB)“ durch Gianni Buttarelli und Franco Schiano gegründet, welches somit den ersten organisierten Verband des Sportspiels Beachhandball darstellt.

20.07.1992: Erstes Turnier

Bereits einen Monat später findet das weltweit erste Beachhandball-Turnier am Strand von San Antonio in Ponza statt.

Teilnehmende Teams:

Gaeta ´84, Contax, Ciampino, Roma Populinier, Lazio Sequax, Polyot Celjabinsk aus dem Ural

20.06.1992

Die Geschichte des Sportspiels Beachhandball beginnt auf der „Isola di Ponza“, einer kleinen Insel in Süditalien. Gianni Buttarelli (damaliger Präsident des Handball Teams Sequax Lazio) und Franco Schiano (damaliger Präsident eines Serie B Handball-Teams in Italien) haben die Idee des „Handballbeach“.