Trainerausbildung: Hunstock und Co. setzen auf Blended Learning

10.04.2018   08:34   Alter:   14 days

Stellte während der Sitzung des Erweiterten Präsidiums Blended Learning vor: Dieter Hunstock. – Foto: Schlotmann

Das Ressort Bildung und Entwicklung des Handball-Verbandes Niedersachsen will noch in diesem Jahr in der Trainerausbildung Blended Learning einsetzen. „Die neue Form eine Lehrmethode”, erklärte Dieter Hunstock, Vizepräsident Bildung des Handball-Verbandes Niedersachsen, am Wochenende während der Sitzung des Erweiterten Präsidiums in Walsrode. Präsenzzeiten während der Lehrgänge könnten so reduziert werden. Vor allem Grundwissen in der Theorie sollen sich die Trainer zukünftig online aneignen.

Hunstock geht davon aus, dass ein Drittel der Lehrgangsinhalte, etwa einer 120-stündigen Ausbildung zur Trainer-C-Lizenz, online vermittelt werden kann. „Wir haben das Modul im März mit den Referenten getestet.“ Nach anfänglicher Skepsis habe sich diese während des Testlaufs im Zuge des Referententreffens schnell gelegt. „Die Bilanz fiel am Ende doch positiv aus. Das hat uns bestärkt, so weiterzumachen.“

Vorgesehen sei, Blended Learning erstmals während der Ausbildung zur Trainer-B-Lizenz im Herbst dieses Jahres einzusetzen. Aus dem Kreis der Referenten habe man zwischenzeitlich Arbeitsgruppen gebildet, die prüfen, welche Inhalte der sechs Bausteine der Ausbildung zur Trainer-C-Lizenz online vermittelt werden können und für welche Präsenzzeiten erforderlich sind. 2019 solle Blended Learning dann auch in der Ausbildung zur Trainer-C-Lizenz eingesetzt werden.

Die erforderlichen Absprachen mit Landessportbund beziehungsweise dem Deutschen Olympischen Sportbund seien bereits getroffen. „Wir hoffen, so noch mehr Qualität in die Trainerausbildung hineinzutragen“, sagte Hunstock. © Carsten Schlotmann