JtfO-Landesentscheid zum zweiten Mal in Nienburg: „Das lief richtig glatt”

08.03.2018   00:09   Alter:   74 days

Helferinnen der HSG Nienburg. – Foto: Bent Holzmann

„Nachdem wir im vergangenen Jahr noch einige Baustellen hatten, lief es in diesem Jahr richtig glatt“, sagt Horst Grabisch. Grabisch ist Wettkampfbeauftragter und Fachberater der Regionalabteilung Hannover der Niedersächsischen Landesschulbehörde – und zog jetzt Bilanz des Landesentscheides Handball im bundesweiten Schulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia. Austragungsort war Mitte vergangener Woche Nienburg.

Unterstützt wurde der Wettkampfbeauftragte von einem Team um Katja Klein, Bildungsreferentin Jugend des Handball-Verbandes Niedersachsen, sowie Mitgliedern der HSG Nienburg, die vor Ort für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

„Wir haben durchweg positive Rückmeldungen von den Teilnehmern erhalten, was uns natürlich sehr freut“, sagte Grabisch während der Siegerehrung. Dankesworte sendete er in Richtung der Mitglieder der HSG, aber genauso in Richtung des TKW Nienburg, die Stadtverwaltung Nienburg und den Landkreis für die Bereitstellung der Hallen.

Nienburg war zum zweiten Mal Austragungsort des Landesentscheids. Dabei ging es in den Wettkampfklassen II (Jahrgänge 2001 bis 2004) und III (Jahrgänge 2003 bis 2006) um Tickets zum Bundesfinale in Berlin.

Insgesamt trafen 24 Schulmannschaften in der Kreisstadt aufeinander. Die jeweils zwölf männlichen und weiblichen Teams setzten sich aus den Siegern der Ausscheidungsturniere der vier Regierungsbezirke Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems in den drei Altersklassen zusammen.

In der Meerbachhalle trafen die Schulen der Wettkampfklasse II aufeinander. Bei den Jungen setzte sich das Hölty-Gymnasium Wunstorf überlegen vor der IGS Melle durch. Das Gymnasium Am Bötschenberg aus Helmstedt belegte den dritten Platz vor der Halepaghen-Schule Buxtehude. Bei den Mädchen hatte die Humboldtschule Hannover um U16-Nationalspielerin Mia Lakenmacher die Nase vorne. Auf die weiteren Plätze kam das Gymnasium Eichenschule aus Scheeßel, das Lise-Meitner-Gymasium aus Neuenhaus/Uelsen und das Gymnasium Uslar.

In der Wettkampfklasse III fahren das Athenaeum Stade bei den Jungen und das Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld als niedersächsiche Vertreter nach Berlin. Die Stader Schüler siegten in der Nienburger BBS-Halle vor dem Gymnasium Alfeld, dem Corvinianum Northeim und dem Windthorst-Gymnasium Meppen. Die Schülerinnen aus Harsefeld behielten vor der KGS Sehnde, dem Grotefend-Gymnasium Helmstedt und dem Windthorst-Gymnasium Meppen die Oberhand.

Bei den jüngsten Teilnehmern in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005 bis 2008) wird noch kein Bundesfinale ausgetragen, was aber der Begeisterung in der Nienburger Leintorhalle keinen Abbruch tat. Immerhin dürfen sich das Corvinianum Northeim bei den Jungen und das Gymnasium Neu-Wulmsdorf bei den Mädchen nun „Landesmeister“ nennen. Die Northeimer setzten sich überlegen vor dem Gymnasium Georgianum Lingen, dem Gymnasium Buxtehude Süd und der Käthe-Kollwitz-Schule Hannover durch. Bei den Mädchen wurde das Kreisgymnasium St. Ursula aus Haselünne, das Gymnasium Sarstedt und die KGS Moringen von den Neu-Wulmsdorferinnen auf die Plätze verwiesen. Stefan Beckedorf