Hunstock: Handballvereine prädestini̱e̱rt für Suchtprävention

07.12.2017   13:44   Alter:   10 days

Vizepräsident Hunstock (r.) mit Dr. Harald Schmid.

„Es zeigt sich, dass der Handballverein mit seinen Übungsleiterinnen und Übungsleitern ein geeigneter Ort für eine Erfolg versprechende Suchtprävention und die Stärkung der Lebenskompetenz bei Kindern und Jugendlichen sein kann“, sagt Dieter Hunstock, Vizepräsident Bildung und Entwicklung des Handball-Verbandes Niedersachsen. Der Verband hatte für vergangenes Wochenende zu einer zentralen Fortbildung mit dem Thema „Kinder stark machen – Suchtvorbeugung im Handballverein“ nach Oldenburg eingeladen.

Partner in der Ausrichtung der Veranstaltung am Rand der Spiele der Frauen-WM 2017 in Deutschland war die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Geleitet wurde die Schulung durch den ehemaligen Leichtathleten und mehrfachen Olympiamedaillengewinner Dr. Harald Schmid.

„Ziel dieser eintägigen Veranstaltung war es, das Thema Suchtvorbeugung mit dem Schwerpunkt Alkoholprävention zum Bestandteil der Ausbildungsmaßnahmen des Handball-Verbandes Niedersachsen zu machen, um künftig ein möglichst flächendeckendes Angebot präsentieren zu können“, sagt Vizepräsident Hunstock.

Während der Veranstaltung erhielten die 18 Referentinnen und Referenten Tipps für ihren sportlichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen. Dabei stand die Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit im Trainingsalltag im Zentrum. „Diese Kompetenzen tragen wesentlich dazu bei, dass Kinder und Jugendliche stark gemacht werden, um schwierige Situationen ohne den Konsum von Suchtmitteln oder ausweichendes Verhalten zu bewältigen“, so Hunstock. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten sich von der theoretischen Wissensvermittlung und dem aktiven sportpraktischen Teilen begeistert gegeben.