Hüdepohl: „Zusammenarbeit mit der FHM ist Gold wert“

15.09.2017   08:43   Alter:   35 days

Auf gute Zusammenarbeit: Stefan Hüdepohl und Professor Dr. Jens Große. - Foto: Schlotmann

Vertreter des Campus Hannover der Fachhochschule des Mittelstandes mit Sitz in Bielefeld (FHM) und des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) leiteten am Donnerstag die zweite Runde des Sportprojektes ein. Ab Mitte Oktober und bis Mitte März kommenden Jahres begleiten 14 Studenten des Bachelor-Studienganges Sportjournalismus und Sportmarketing unterschiedliche Bereiche der Verbandsarbeit.

Campus-Leiter Professor Dr. Jens Große empfing am Donnerstag gemeinsam mit der wissenschaftlichen Volontärin Isabel Fröbius die Projektpartner des HVN. Große: „Die Art der Kooperation zwischen einer Hochschule und einem Sportverband ist in dieser Form sicherlich einmalig in Deutschland.“ Die Gestaltung der Projekte in Zusammenarbeit mit den Verbandsmitarbeitern versetze die Studierenden nicht nur in die Lage, Strukturen eines großen Sportverbandes kennenzulernen, sondern Situationen und Herausforderungen vom Standpunkt der Mitarbeiter aus zu betrachten.

Stefan Hüdepohl, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen, der am Donnerstag die HVN-Delegation begleitete: „Wir sind froh und dankbar, dass sich die Mitarbeiter der Fachhochschule entschieden haben, ein zweites Jahr mit uns zusammenzuarbeiten. Die Studenten setzen mit ihrem Blick von außen Impulse, die für die Weiterentwicklung des Verbandes Gold wert sind.“

Ein Schwerpunktthema des Sportprojektes 2017/2018 ist die Inklusion im Handballsport. Eine der Projektgruppen wird in den kommenden sechs Monaten die Mehrwerte des gemeinsamen Sports von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen herausarbeiten und dokumentieren; eine andere begleitet die Gründung der Inklusionsgruppe beim TB Stöcken und zeichnet einen jeden einzelnen Schritt für mögliche Nachahmer nach. Carsten Schlotmann, Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Handball-Verbandes: „Die Ergebnisse aus beiden Projektgruppen lassen wir in eine zweite Informationsveranstaltung zur Inklusion im Handballsport einfließen.“

Aufgegriffen wird von den Studierenden der Faden, den die Teilnehmer des Sportprojektes 2016/2017 ausgelegt hatten. Gemeinsam mit HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde entwickeln sie einen Imagefilm, den der Verband zukünftig bei Präsentationen einsetzen will. Weitere Gruppen beschäftigen sich mit der Entwicklung einer Imagebroschüre für den HVN sowie den Verbandsthemen Schulsportassistenausbildung, Beachhandball und „Junges Engagement“.

Erste Meilenstein-Treffen haben die Projektpartner am Donnerstag für den 24. Oktober, den 15. November sowie den 13. Dezember vereinbart.

Seitens des Handball-Verbandes Niedersachsen arbeiten neben Stefan Hüdepohl, Gerald Glöde und Carsten Schlotmann die Bildungsreferenten Katja Klein und Jan Friedrich in den Projekten mit. Eingebunden in die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule sind genauso Wiebke Wall, Johanna Oetzmann und Jannis Klein. Wiebke Wall gehört zu den Gründerinnen der Inklusions-Handballgruppe des TuS Sulingen. Johanna Oetzmann und Jannis Klein absolvieren derzeit ihre Freiwilligendienste beim Handball-Verband Niedersachsen. oti

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