Mannschaftsspielgemeinschaften: Meldungen bis Dezember

08.04.2018   21:17   Alter:   13 days

Setzte eine Fristverlängerung bis Dezember durch: Bernd Wassermann. – Foto: Schlotmann

Paragraph 4 II Absatz drei der Spielordnung räumt den Gliederungen die Möglichkeit ein, für den Jugendspielbetrieb in ihrem Zuständigkeitsbereich Mannschaftsspielgemeinschaften zuzulassen. Hatten die Vereine, die davon bisher Gebrauch machten, jeweils bis zum 31. Juli Zeit, den Antrag auf Zulassung den Regionen vorzulegen, räumt der Verband den Gliederungen jetzt die Möglichkeit ein, bei Bedarf die Fristen bis zum 15. Dezember eines Jahres zu verlängern. Die Zuständigkeit bleibt in den Gliederungen.

Einvernehmlich stimmten die Mitglieder des Erweiterten Präsidiums einem entsprechenden Antrag des Präsidiums zu, in dem ursprünglich eine Fristverlängerung bis Ende Oktober vorgesehen war.

Die Antragstellung hatte der Spielausschuss dem Präsidium empfohlen; nicht zuletzt mit Blick auf die Vorrunden, die zum Teil in den Gliederungen gespielt werden. Bei Bedarf können die Gliederungen jetzt den Vereinen auch noch nach den Qualifikationsspielen die Bildung von Mannschaftsspielgemeinschaften ermöglichen. Jugendspielwart Olaf Bunge während der Sitzung des Erweiterten Präsidiums am Wohenende: „Das kann helfen, Mannschaften zu komplettieren, die uns sonst im Spielbetrieb nicht mehr zur Verfügung stehen würden.“ Regeln müssten die Gliederungen die Verfahren in den jeweiligen Durchführungsbestimmungen.

Dass sich die Mitglieder des Erweiterten Präsidiums schlussendlich auf einen in der Spielordnung festgesetzten Meldeschluss im Dezember festlegten, hatte während der Zusammenkunft in Walsrode Bernd Wassermann, Vorsitzender der Handball-Region Elbe-Weser, angeregt. Wolfgang Kaplick, Vorsitzender der Handball-Region Lüneburger Heide, mit Hinweis auf die Vorrunden im Jugendspielbetrieb „seiner“ Gliederung: „Wir experimentieren derzeit noch; insofern kommt uns das sehr gelegen.“ © Carsten Schlotmann